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1. FC Köln: “Wir müssen jedes Spiel als Endspiel ansehen”

Alexander Wehrle verzichtet auf eine Jobgarantie für Trainer Peter Stöger über das Spiel bei Schalke 04 am Samstag hinaus. "Über so etwas rede ich doch nicht schon vorher", antwortete der Geschäftsführer des 1. FC Köln in einem Interview

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(Symbolfoto: pixa)

Köln (nex) – Alexander Wehrle verzichtet auf eine Jobgarantie für Trainer Peter Stöger über das Spiel bei Schalke 04 am Samstag hinaus. “Über so etwas rede ich doch nicht schon vorher”, antwortete der Geschäftsführer des 1. FC Köln in einem Interview mit dem “Kölner Stadt-Anzeiger” auf die Frage, was im Fall einer Niederlage des Tabellen-Letzten passieren werde.

Er habe zu Peter Stöger “ein sehr offenes und vertrauensvolles Verhältnis”, sagte Wehrle, und weiter: “In der derzeitigen Lage ist klar: Wir schauen von Spiel zu Spiel. Ich wünsche mir, dass wir auf Schalke erfolgreich sind.” Nach zwei Punkten aus 13 Ligaspielen sei er nicht zum Aufgeben bereit.

“Wir müssen jedes Spiel als Endspiel ansehen. Ich wehre mich dagegen, in Lethargie zu fallen und eine Saison abzuhaken, in der noch 21 Partien zu spielen sind. So lange es rechnerisch möglich ist, werden wir alles dafür tun, um das schier Unmögliche möglich zu machen.” Die Kölner, die nach dem Abschied von Jörg Schmadtke nach einem Geschäftsführer Sport suchen, hoffen weiter auf Horst Heldt. “Wir haben ein Gespräch mit Horst Heldt geführt, und es war für beide Seiten ein sehr positives. Wir warten jetzt ab und geben nicht so schnell auf.”

Er sehe durchaus Chancen. “Grundsätzlich ist doch klar: Wenn jemand für sich persönlich so eine Entscheidung getroffen hat, dann ist es sehr, sehr schwierig, einen Mitarbeiter zu halten und weiter zu motivieren. Das muss zwar jeder selbst bewerten, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man diese Entscheidungen von Mitarbeitern akzeptieren muss.”

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