Terrorismus
    Türkei: IS-Terroristen planten Anschläge mit Mikrowellengeräten

    Die türkische Polizei vereitelte offenbar ein Massaker in einem Istanbuler Einkaufszentrum. IS-Terroristen planten einen Dreifach-Anschlag, bei dem es vermutlich Dutzende Todesopfer gegeben hätte.

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    (Archivfoto: AA)

    Istanbul (nex) – Die türkische Polizei vereitelte offenbar ein Massaker in einem Istanbuler Einkaufszentrum. IS-Terroristen planten einen Dreifach-Anschlag, bei dem es vermutlich Dutzende Todesopfer gegeben hätte.

    Die nach großangelegten Anti-Terror-Einsätzen durchgeführten Ermittlungen der türkischen Polizei hätten ergeben, dass Mitglieder des IS im Einkaufszentrum Forum Istanbul im Stadtteil Bayrampasa einen dreifachen Bombenanschlag planten.

    Die ersten Sprengsätze seien zuvor versteckt in vier Mikrowellengeräten ins Einkaufszentrum geschafft worden. Zwei mit Bomben beladene Fahrzeuge hätten die mutmaßlichen Terroristen auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums abgestellt. Beide Sprengsätze sollten per Fernzündung zur Detonation gebracht werden.

    Unter den nach den Explosionen den Opfern zu Hilfe eilenden Menschen sollten anschließend Selbstmordattentäter mit Bombengürteln ein Massaker anrichten.

    Wie die Polizei mitteilte, seien in den geparkten Fahrzeugen der Attentäter 66 selbstgebaute Sprengsätze mit Fernzündung gefunden worden.

    Bei zwei der festgenommen Verdächtigen soll es sich um ein österreichisches Ehepaar mit türkischen Wurzeln handeln, das seit fünf Jahren im Istanbuler Stadtteil Arnavutköy lebte.

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