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Mehr als 40 Millionen Menschen weltweit sind Opfer von Sklaverei

Mehr als 40 Millionen Menschen sind einer Schätzung von Menschenrechtsgruppen zufolge weltweit Opfer von Sklaverei.

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(Symbolfoto: pixa)

New York (nex) – Mehr als 40 Millionen Menschen sind einer Schätzung von Menschenrechtsgruppen zufolge weltweit Opfer von Sklaverei.

“Ein Teil unserer Kleidung und unserer Nahrungsmittel wird von Zwangsarbeitern hergestellt, ebenso werden einige der Gebäude, in denen wir leben und arbeiten, von ihnen errichtet und gereinigt”, heißt es in dem am Dienstag von den Menschenrechtsorganisationen Walk Free Foundation, ILO und IOM veröffentlichten Bericht.

Die gemeinsame Zählung der Organisationen geht davon aus, dass 2016 mindestens 40,3 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei waren. Die Schätzung sei noch zurückhaltend.

Der Studie zufolge arbeiteten etwa 24,9 Millionen Menschen gegen ihren Willen in auf Baustellen, Farmen, Fabriken und Fischerbooten. 15,4 Millionen Menschen waren Opfer von Menschenhandel oder zwangsverheiratet.

Drei Viertel aller Sklaven weltweit seien demnach weiblich und ein Viertel minderjährig. “Da ein großer Teil der modernen Sklaverei in Zusammenhang mit Migration steht, ist eine bessere Migrationspolitik zum Schutz von Opfern und der Verhinderung von Zwangsarbeit von fundamentaler Bedeutung”, so die Studie.

In Afrika sowie im Asien-Pazifik-Raum sei die moderne Sklaverei am meisten vorbereitet. Sogar in Europa gebe es der Studie zufolge über 3,6 Millionen Zwangsarbeiter. Für die Studie seien in 48 Ländern 71.000 Menschen befragt worden.

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