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Anti-Doping-Agentur befürwortet Idee eines “sportlichen Führungszeugnis”

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) steht in der Diskussion um neue Wege im Anti-Doping-Kampf dem Vorschlag positiv gegenüber, von Athleten künftig vor einem Wettkampf den Nachweis zu verlangen, dopingfrei zu sein.

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(Symbolfoto: Barni)

Düsseldorf (nex) – Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) steht in der Diskussion um neue Wege im Anti-Doping-Kampf dem Vorschlag positiv gegenüber, von Athleten künftig vor einem Wettkampf den Nachweis zu verlangen, dopingfrei zu sein.

“Der Ansatz der Umkehr vom Dopingnachweis hin zu einer Art ,sportlichem Führungszeugnis’ ist gut und könnte dazu beitragen, dass saubere Sportler gestärkt werden”, sagte Nada-Vorstand Lars Mortsiefer der “Rheinischen Post”.

Allerdings gab der Nada-Chefjustitiar zu bedenken, dass “die zusätzliche Administration immens ist. Denn Dopingkontrollen zum Nachweis der Dopingfreiheit wird es ja trotzdem weiter geben.” Marius Breucker, Richter am Deutschen Sportschiedsgericht und Verfechter der Idee des Entlastungsnachweises, sagte:

“Die Teilnahme an einem offiziellen Wettbewerb müsste von einem Negativ-Attest der Wada abhängig sein. Sie könnte mit Hilfe von Experten Kriterien definieren, die jeder Sportverband und jeder Athlet nachzuweisen haben. Zum Beispiel könnte der Athlet verpflichtet werden, regelmäßig Blutwerte zu testen und deren Ergebnisse beweissicher zu dokumentieren.”

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