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Deutsche Reisefachleute besuchen Alanya
Alanyas Bürgermeister: „Die Deutschen sind unsere Freunde und werden es immer bleiben”

Hüseyin Baraner, Beauftragter der TÜRSAB (Türkiye Seyahat Acentaları Birliği – Vereinigung türkischer Reiseveranstalter) für Deutschland besuchte mit einer Gruppe von 43 Inhabern und Angestellten deutscher Reisebüros die Stadt Alanya und stellte, begleitet von Bürgermeister Adem Murat Yücel, die Stadt vor.

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(Foto: Martina Yaman)

Von Martina Yaman

Alanya (nex) – Hüseyin Baraner, Beauftragter der TÜRSAB (Türkiye Seyahat Acentaları Birliği – Vereinigung türkischer Reiseveranstalter) für Deutschland besuchte mit einer Gruppe von 43 Inhabern und Angestellten deutscher Reisebüros die Stadt Alanya und stellte, begleitet von Bürgermeister Adem Murat Yücel, die Stadt vor.

Alanyas Bürgermeister Adem Murat Yücel (l.) und Hüseyin Baraner.
(Foto: Martina Yaman)

Man wolle den Fachleuten die Gelegenheit bieten, sich selbst ein Bild von der Realität vor Ort zu machen, so Baraner. Einige der Delegationsmitglieder waren auch tatsächlich zum ersten Mal in der Türkei.

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Nach dem Besuch der Damlataş-Höhle (deren Entdeckung Ende der Vierziger Jahre allgemein als „Startschuss“ für den Tourismus gilt) hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, mit der derzeit noch nicht offiziell eröffneten Seilbahn über den gut besuchten Kleopatrastrand Richtung Burgberg zu fahren.

Die Teilnahme des Bürgermeisters Adem Murat Yücel, der fast das komplette Programm begleitete, zeigte die Bedeutung, die die deutschen Gäste nach wie vor für die Stadt Alanya haben. Auch der Vorsitzende der Alanya Tourismus-Stiftung Burhan Sili und der Vorsitzende der Alanyaner Journalistenvereinigung Mehmet Ali Dim nahmen an dem Programm teil.

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Alanya sei eine Stadt der vielfältigen Kulturen, Sprachen und Religionen, sagte Yücel in seiner Begrüssungsrede. „Die Deutschen sind unsere Freunde und werden es immer bleiben. Alanya ist für uns die schönste, sicherste und glücklichste Stadt der Welt und Alanya wird in der Türkei als „Kücük Almanya“ – kleines Deutschland – bezeichnet“ hieß es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

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Insbesondere wurde die demnächst in den offiziellen Betrieb gehende Seilbahn hervorgehoben – ein 37 Jahre währender Traum der Stadt werde damit verwirklicht, sagte der Bürgermeister weiter. Die Seilbahn werde das neue Wahrzeichen der Stadt. Alanya lebe von und mit den Touristen, betonte er.

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Der Tourismus und damit verbunden das Baugewerbe und der Immobilienverkauf seien neben der Agrarwirtschaft die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt und deswegen tue man alles, damit sich die Gäste in Alanya sicher und wohl fühlen könnten.

Dass die normale Einwohnerzahl von 300.000 im Sommer im Schnitt auf 800.000 und mehr ansteige, sei hier für die Einheimischen überhaupt kein Problem, Alanya sei schließlich eine offene und gastfreundliche Stadt, betonte Hüseyin Baraner bei dem kleinen Empfang im Garten des historischen Kulturhauses auf der Burg.

Weiter sagte Baraner, dass Alanya, die Stadt, in der auch der türkische Aussenminister Mevlüt Çavuşoğlu geboren und ein häufiger Besucher ist, eine besondere Bedeutung für die deutsch-türkischen Beziehungen habe. Vor mehr als vierzig Jahren habe hier in Alanya der Tourismus insbesondere mit deutschen Gästen begonnen.

Man hoffe, so heißt es in der gemeinsamen Erklärung, dass diese Organisation später vielleicht als Wendepunkt in den derzeit doch etwas schwierigen Beziehungen gelten könnte.

Die Teilnehmer an der Tour, die teilweise zum ersten Mal in der Türkei waren und vor allem im Vorfeld von Freunden und Familien auf Unverständnis stießen, waren sichtlich angetan von der Stadt und der Seilbahn.

Bei Gesprächen am Rande des Treffens wurde von einer Teilnehmerin unter anderem gesagt, dass ihre Familie ihr die Teilnahme an dem zweitägigen Trip verübele – und sie nicht aus dem Gefängnis holen werde, wenn sie verhaftet werde. Dass derartige Bedenken völlig absurd sind, merkten die Reisefachleute doch recht schnell.

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