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Niedersachsen: LKA nimmt PKK-Terroristen fest

In Niedersachsen hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle einen verdächtigen PKK-Terroristen festgenommen. Der türkische Staatsbürger wird beschuldigt, eine leitende Position in der europäischen Partnerorganisation innezuhaben.

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(Archivfoto: nex24.com)

Hannover (nex) – In Niedersachsen hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle einen verdächtigen PKK-Terroristen festgenommen. Der türkische Staatsbürger wird beschuldigt, eine leitende Position in der europäischen Partnerorganisation innezuhaben. Das berichtet der Nachrichtenkanal n-tv unter Berufung auf eine dpa-Meldung.

Demnach habe die Generalstaatsanwaltschaft Celle einen türkischen Staatsbürger festgenommen, der dringend verdächtig sei, Mitglied der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu sein.

Wie n-tv weiter berichtet, habe die Behörde mitgeteilt, dass Beamte des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen den Mann am vergangenen Dienstag in Berlin verhaftet hätten. Gegen ihn gebe es seit dem 20. April einen Haftbefehl des Oberlandesgerichts Celle.

Dem 56-jährigen Beschuldigten werde vorgeworfen, von März 2014 bis Juni 2015 als Gebietsleiter der PKK und ihrer Europaorganisation “Kurdische Demokratische Gesellschaft in Europa” in Salzgitter tätig gewesen zu sein. N-tv zufolge soll er sich um organisatorische, finanzielle, personelle und propagandistische Angelegenheiten gekümmert haben.

Über die Ergebnisse habe er höhere Parteimitglieder informiert. Er sei dem Ermittlungsrichter in Celle vorgeführt worden. Dieser habe Untersuchungshaft anordnet.

Die von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestufte PKK hat im Juli 2015 ihren bewaffneten Kampf gegen die Türkei wiederaufgenommen und ist seitdem für den Tod von etwa 1.200 Sicherheitskräften und Zivilisten verantwortlich.

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