Start Politik Ausland Katar-Krise Türkei: Iranischer Außenminister trifft Präsident Erdogan

Katar-Krise
Türkei: Iranischer Außenminister trifft Präsident Erdogan

Überschattet von den Anschlägen der Terrororganisation IS (Daesh) in Teheran ist der iranische Außenminister Dschawad Sarif nach Ankara gekommen.

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(Foto: AA)

Ankara (trt) – Überschattet von den Anschlägen der Terrororganisation IS (Daesh) in Teheran ist der iranische Außenminister Dschawad Sarif nach Ankara gekommen.

Wie der türkische TV-Sender TRT berichtet, habe Sarif gesagt, noch keine detaillierten Informationen über die Terroranschläge in Teheran zu haben. In der Region gebe es besorgniserregende Entwicklungen.

„Diese Ereignisse bedürfen einen engen Meinungstausch mit der Türkei“, zitiert TRT den Außenminister.

Vor dem Hotel in Ankara habe Sarif für die Opfer des Terroranschlags in Teheran sein Beileid ausgesprochen. „Dieser Anschlag wird die Einstellung der iranischen Bevölkerung gegen den Terror noch stärken“, sagte Sarif.

Im iranischen Parlament sowie im Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Khomeini ist es am gestrigen Mittwoch zu Attacken gekommen. Die iranischen Behörden sprachen von mindestens zwölf Toten sowie sechs toten Attentätern. Mehr als 40 Menschen seien verletzt worden.

Im Anschluss wurde der iranische Außenminister Sarif von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan empfangen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Sanktionen gegen Katar, der Doppelanschlag in Teheran sowie die aktuellen Entwicklungen in Syrien.

Wie TRT weiter berichtet, habe die Türkei seit Ausbruch der Katar-Krise die Parteien zum Dialog aufgerufen. Bei dem Besuch seien Lösungsvorschläge unterbreitet worden. Bei dem Empfang war auch Außenminister Mevlüt Cavusoglu anwesend.

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