Start Panorama Crime Kannibalismus Landgericht Nürnberg: Mann wollte Kollegin töten und essen

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Landgericht Nürnberg: Mann wollte Kollegin töten und essen

Weil er im Internet Helfer gesucht habe, die ihm dabei helfen sollten, eine Frau zu töten und zu essen, muss sich ein 42-Jähriger seit Montag vor dem Nürnberger Landgericht verantworten.

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(Foto: pixa)

Nürnberg (nex) – Weil er im Internet Helfer gesucht habe, die ihm dabei helfen sollten, eine Frau zu töten und zu essen, muss sich ein 42-Jähriger seit Montag vor dem Nürnberger Landgericht verantworten. Das berichten Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa.

Die Staatsanwaltschaft werfe dem Mann öffentliche Aufforderung zu Straftaten vor. Beim Prozessbeginn sei die Öffentlichkeit nach der Verlesung der Anklage von der Verhandlung ausgeschlossen worden. Im Sommer vergangenen Jahres habe der 42-Jährige zwei Texte geschrieben und diese im Internet geteilt.

In diesen habe er Männer gesucht, die ihm helfen, eine Kollegin zu misshandeln und zu töten. Anschließend wolle er die Frau „verspeisen“. In seinen Texten habe er sich selbst als Kannibalen bezeichnet.

Nicht einmal zwei Stunden nach Veröffentlichung des ersten Textes hätten sich den Medienberichten zufolge bereits die ersten Interessenten per E-Mail bei dem Angeschuldigten gemeldet.

In seinem zweiten Text habe der Angeklagte auch Geld für eine Frau angeboten, die er essen kann.

“Nordbayern.de” zufolge ging der mutmaßliche Täter in Nürnberg seiner Arbeit nach. Er habe allein gelebt und weder Freundin noch Kinder gehabt.

Er habe seit seinem sechsten Lebensjahr sexuelle kannibalistische Fantasien gehabt. In seiner Vorstellung habe er sie ausgelebt, mit dem Drang, sie irgendwann in Wirklichkeit umzusetzen. In seinen Gedanken habe sich alles um blonde, junge Frauen, die er tötet und verspeist, gedreht, so “Nordbayern” weiter.

Im Erwachsenenalter habe er sich zunächst unter Kontrolle gehabt und im Internet ein Ventil für seine Neigung gefunden. Der Computerexperte habe sich “in den Sudelecken des Netzes” herumgetrieben und dort Gleichgesinnte und potenzielle Opfer gesucht.

 

 

 

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