Referendum-Showdown
    Ünsal Arik vs Sükrü Altay: Kommt es jetzt doch zum Kampf?

    Am Donnerstag habe sich der TV-Sender SAT1 bei Sükrü Altay gemeldet und einen möglichen Kampf in Aussicht gestellt.

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    (Foto: Screenshot/Sat1/Facebook)

    Kempten (nex) – Sein Video auf Facebook wurde tausende Mal geteilt und erreichte Hunderttausende Nutzer in den sozialen Netzwerken. Auch Medien wurden auf den türkischen Boxer aus Kempten aufmerksam, und sogar das Fernsehen berichtete über ihn. In seinem selbstgedrehten Video forderte Sükrü Altay GBU-Boxweltmeister Ünsal Arik zu einem Kampf heraus.

    Auf seiner Facebookseite schrieb Altay:

    Hiermit fordere ich @ünsal arik heraus, der unseren Präsidenten Herrn Erdogan seit Monaten in der Presse beleidigt!
    Wenn du ein Mann bist @dbderboss, lass uns im Ring kämpfen und zeige das du nicht nur mit deiner großen Klappe in den Medien unseren Präsidenten beleidigen kannst.

    (Foto: nex24)

    Altay habe mit seinem Video bloß seine Wut zum Ausdruck bringen wollen. “Arik sollte mit dem Hetzen aufhören”, so Altay gegenüber NEX24.  In einer so angespannten Lage zwischen den beiden Lagern (Ja- und Nein-Wähler, Anm. d. Redaktion) habe Arik Öl ins Feuer gegossen und alles noch viel schlimmer gemacht. “Es ist besser, wenn nur zwei im Ring kämpfen, als wenn ein ganzes Land im Bürgerkrieg versinkt”, sagte Altay gegenüber NEX24.

    Hiermit fordere ich @ünsal arik heraus, der unseren Präsidenten Herrn Erdogan seit Monaten in der Presse beleidigt! Wenn du ein Mann bist @dbderboss, lass uns im Ring kämpfen und zeige das du nicht nur mit deiner großen Klappe in den Medien unseren Präsidenten beleidigen kannstSükrü Altay @dbderboss @meinRTL @allin.de.dasallgaeuonline

    Posted by Sükrü Altay Profiboxer on Mittwoch, 19. April 2017

    Nachdem der Profiboxer und Weltmeister im Superweltergewicht Ünsal Arik in diversen TV-Auftritten den türkischen Präsidenten verurteilte und dessen Anhänger in Deutschland dazu aufrief, auszuwandern, machte er sich damit auch außerhalb der Boxwelt einen Namen.

    Der Mittelbayrischen Zeitung zufolge habe der Boxweltmeister allerdings absolut kein Interesse an einem Kampf mit dem Kemptener Boxer. „Er ist kein ernstzunehmender Herausforderer”, habe er in einem Gespräch mit der Zeitung am Mittwoch gesagt. “Würde ich mich um alle Hunde, die bellen, kümmern, müsste ich den ganzen Tag Gassi gehen”, zitiert ihn die Zeitung weiter.

    Am Donnerstag habe sich jedoch der TV-Sender SAT1 bei Sükrü Altay gemeldet und einen möglichen Kampf in Aussicht gestellt. Man habe den Boxer gefragt, in welcher Klasse und Verband er boxe und angegeben, dass man “eventuell einen Kampf organisieren” könnte. Vielleicht kommt es also doch noch zu einem Kampf? – Es bleibt weiterhin spannend.

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