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Reina-Attentäter Mascharipow wünscht sich Tod durch Erhängen

„Es wäre großartig, wenn man die Todesstrafe gegen mich verhängen würde“, habe IS (Daesh)-Mitglied Mascharipow dem Istanbuler Gericht erklärt, nachdem er seine Aussage über den tödlichen Anschlag gemacht habe, die am Montag veröffentlicht worden ist.

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(Foto: AA)

Istanbul (nex) – Abdulgadir Mascharipow, der Attentäter auf den Istanbuler Edel-Nachtclub Reina hat vor Gericht um seine Erhängung gebeten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Bei dem Anschlag in der Silvesternacht waren 39 Menschen getötet worden.

Ein türkisches Gericht hatte am vergangenen Samstag Masharipows Verhaftung angeordnet. Der 34-Jährige war am 16. Januar festgenommen worden.

„Es wäre großartig, wenn man die Todesstrafe gegen mich verhängen würde“, habe IS (Daesh)-Mitglied Mascharipow dem Istanbuler Gericht erklärt, nachdem er seine Aussage über den tödlichen Anschlag gemacht habe, die am Montag veröffentlicht worden ist.

In seiner ersten Aussage vor Gericht nach der langwierigen Vernehmung durch die Polizei habe er erklärt, dass er kein Feind der Türkei sei und nur als Vergeltung für das harte Durchgreifen der Türkei gegen die Terrorgruppe IS (Daesh) in Irak und Syrien gehandelt habe.

Er habe die Anweisung für den Anschlag von Yasser Mohammed Salem Radown, besser bekannt unter dem Namen Abu Jihad, erhalten, so Mascharipow weiter.

Radown habe ihm Adresse und Fotos von dem Nachtclub namens Reina als Anschlagsziel gegeben, habe Mascharipow ausgesagt und hinzugefügt: „Er hat mir keinerlei Informationen über die Menschen dort gegeben, woher sie kamen oder welcher Religion sie angehörten.“

Mascharipow habe hinzugefügt, dass er die Waffen für die Ausbildung von dem Taliban-Ableger „Jihad and Community“ in Afghanistan erhalten habe.

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