Verfassungsreform
    Türkei: Fußball-Star Turan spricht sich für Verfassungsänderung aus

    Prominente, Sportler und TV-Stars sind nun ebenfalls in die Debatte über die Verfassungsänderung in der Türkei mit öffentlichen Statements eingestiegen.

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    Istanbul (nex) – Prominente, Sportler und TV-Stars sind nun ebenfalls in die Debatte über die Verfassungsänderung in der Türkei mit öffentlichen Statements eingestiegen. In diesen äußern sie sich dazu, ob sie für oder gegen die mit dieser Reform einhergehenden großen Änderungen im politischen System des Landes sind.

    Das Reformpaket wird bei Zustimmung des Volkes zu einem Präsidialsystem mit umfassenden Befugnissen für den Präsidenten führen.

    Der türkische FC Barcelona-Spieler Arda Turan bekannte sich zu der von der AKP-Regierung angestrebten Verfassungsänderung, indem er an einer Video-Aktion teilnahm, die von einer Gruppe aus Sportlern und Promis gestartet wurde. Sie soll die Menschen in der Türkei davon überzeugen, beim Referendum für die Verfassungsänderung zu stimmen, die den Präsidenten mit umfassenden Befugnissen ausstatten wird.

    In dem Video telefoniert Turan mit dem ehemaligen Fußballer und Coach Ridvan Dilmen, der ihn fragt, ob er für die Änderungen der Verfassung sei.

    „Unser Land macht gerade eine sehr schwere Zeit durch, es ist wie zu Zeiten des Befreiungskrieges“, erklärt Dilmen und betont: „Wir wollen eine starke Türkei. Für eine starke Türkei bin ich mit Ja dabei.“

    Darauf antwortet Turan: „Ridvan, ich habe deinen Aufruf wahrgenommen. Für eine starke Türkei bin auch ich mit Ja dabei.“

    Anschließend wendet sich Turan mit derselben Frage an den zurzeit für den chinesischen Verein Beijing Guoan spielenden Fußballprofi Burak Yilmaz.

    Die bekannten Schauspieler Meltem Cümbül, Levent Üzümcü sowie die Autorin Ece Temelkuran zählen sich zu der „Nein-Front“ – sie gehörten zu den ersten, die ankündigten, dass sie gegen die Verfassungsreform stimmen würden.

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