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New York: Proteste gegen Trumps Flüchtlingspolitik

Die New York Immigration Coalition (NYIC) hat den Protest organisiert, bei dem Muslime, aber auch Anders- und Nichtgläubige zu dem traditionellen islamischen Freitagsgebet zusammenkamen, Zusammenhalt demonstrierten und jede Gruppe auf die ihr geeignet erscheinende Weise betete.

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(Foto: AA)

New York (nex) – Hunderte Menschen sind am gestrigen Freitag auf dem Foley Square zu friedlichen Protesten gegen die Dekrete von US-Präsident Trump, die Flüchtlinge und papierlose Migranten ins Visier nimmt, zusammengekommen.

Die New York Immigration Coalition (NYIC) hat den Protest organisiert, bei dem Muslime, aber auch Anders- und Nichtgläubige zu dem traditionellen islamischen Freitagsgebet zusammenkamen, Zusammenhalt demonstrierten und jede Gruppe auf die ihr geeignet erscheinende Weise betete.

„Präsident Trump unternimmt diesen Schritt am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“, betonte Mark Hetfield, CEO der Non-Profit-Organisation HIAS. „Warum tut er das?“, fragte er und gab selbst die Antwort:

„Die vordergründige Begründung ist die Sicherheit, der wahre Grund ist aber Islamophobie, der hässliche Cousin des Antisemitismus, der hässliche Cousin des Rassismus, der hässliche Cousin eines jeden Hasses.“

Reverend Chloe Breyer, Priesterin des Bistums der Episkopalkirche New York, erklärte: „Wir sind, so Gott will, das Land, in dem man seinen Glauben in den öffentliche Raum tragen kann, ganz gleich, wer man ist, solange man ihn mit anderen teilt. Seien Sie und Ihr Gebet gesegnet; es ist eine Ehre, heute hier mit Ihnen zusammenzusein.“

„Es ist eine Zeit, in der wir diesem Hass mit echter Liebe begegnen müssen, in der wir diesem Egoismus mit echter Selbstlosigkeit entgegentreten müssen, und über diese Werte nicht nur reden, sondern Handlungen umsetzen müssen“, appellierte Imam Khalid Latif, der als Seelsorger an der New York University sowie der New York Police Department tätig ist, an die versammelte Menge.

Die Menschen bildeten eine Mauer vor der Einwanderungs- und Ausländerbehörde im Federal Plaza und riefen „No hate, no fear, refugees are welcome here“.

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