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Martin Walser: „Ich werde nie mehr in eine solche Schreibfreude kommen“

Schriftsteller Martin Walser sieht seinen neuen Roman "Statt etwas oder Der letzte Rank" als die Summe seines bisherigen Schreibens.

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(Foto: ZDF/Aspekte(Screenshot)

Köln (nex) – Schriftsteller Martin Walser sieht seinen neuen Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“ als die Summe seines bisherigen Schreibens.

Das bislang veröffentlichte Gesamtwerk „scheint mir wie eine Vorbereitung gewesen zu sein auf dieses Buch“, sagt er im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Walser, dessen Buch am Donnerstag in den Buchhandel kommt und der im März 90 Jahre alt wird, betont die besondere Freude, die ihm dieser Roman bereitet habe: „Das werde ich niemals wiederholen können – und ich werde nie mehr in eine solche Schreibfreude kommen.“

In 52 Kapiteln werde erzählt, wie einer versuche, sich von jeder Abhängigkeit zu befreien: „Er will nicht mehr abgelenkt werden von sich.“

Walser nahm auch Stellung zu den aktuellen politischen Debatten. „Die Populisten sind eine Kampfansage gegen die politische Klasse“, sagte er. Wenn er die Diskussionen der Experten verfolge, dann seien diese für den „Normalverbraucher“ oft nicht mehr nachvollziehbar. „Trotzdem meine ich, wir sind in keiner Gefahr.“

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