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Türkei: Sicherheitskreise gehen von PKK-Anschlag aus

Bei dem Autobombenanschlag am heutigen Samstagmorgen in der zentralanatolischen Provinz Kayseri sind mindestens 13 Soldaten getötet und weitere 48 verletzt worden. Dies teilte der Generalstabschef in einem Statement mit.

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(Foto: Screenshot)

Urla (nex) – Bei dem Autobombenanschlag am heutigen Samstagmorgen in der zentralanatolischen Provinz Kayseri sind mindestens 13 Soldaten getötet und weitere 48 verletzt worden. Dies teilte der Generalstabschef in einem Statement mit.

Demnach habe der Anschlag um 8.45 Uhr Ortszeit einem Bus vor dem Campus der Erciyes-Universität gegolten, der Soldaten, die sich nicht im Dienst befanden, transportierte. Wie eine anonyme Quelle aus Sicherheitskreisen bestätigt haben soll, sei von einem Anschlag der Terrororganistion PKK auszugehen.

Der Gouverneur von Kayseri Süleyman Kamci erklärte, dass es sich bei der Attacke um einen Selbstmordanschlag gehandelt habe. „Die Autobombe wurde von einem Selbstmordattentäter gezündet“, so Kamci.

Die Verletzten wurden in die nächsten Krankenhäuser verbracht. Die Ermittlungen zu dem Fall seien laut den Behörden angelaufen. Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Veysi Kaynak verglich den heutigen Anschlag mit dem Doppelanschlag vom 10. Dezember, bei dem 44 Menschen getötet worden waren.

RTÜK, die Regulierungsbehörde für den privaten Rundfunk in der Türkei, hat über die Explosion in Kayseri eine vorübergehende Nachrichtensperre verhängt, die laut der Behörde Livesendungen vor Ort, Aufnahmen während und nach der Explosion sowie Aufnahmen von Leichen mit einschließe.


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