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Terroranschlag in Berlin
Bürgermeister von Nizza beglückwünscht Berliner zu ihrer Gelassenheit

Der Bürgermeister von Nizza, Philipe Pradal, hat die Berliner Bürger zu ihrem gelassenen Umgang mit dem Terror beglückwünscht. "Man darf diesen Monstern kein Recht geben und muss weiterleben", sagte Pradal in einem Interview.

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(Foto: nex24.com/ T. Saglam)

Düsseldorf (nex) – Der Bürgermeister von Nizza, Philipe Pradal, hat die Berliner Bürger zu ihrem gelassenen Umgang mit dem Terror beglückwünscht. „Man darf diesen Monstern kein Recht geben und muss weiterleben“, sagte Pradal der „Rheinischen Post“.

Neben der Erinnerung solle man auch lieben, sich wertschätzen, teilen und dann lachen, singen. Das hätten die Berliner beschlossen zu tun. Auch wenn es nicht immer einfach sei, sei das die bestmögliche Antwort auf das Attentat, welches in ihrer Stadt gerade verübt wurde. „Ich beglückwünsche die Berliner dafür und bedanke mich dafür.“

Der Chef der Innenministerkonferenz, Saarlands Ressortschef Klaus Bouillon, verlangte unterdessen Gesetzesverschärfungen.

„Es gibt bundesweit zahlreiche Flüchtlinge, von denen wir nicht wissen, wo sie herkommen und wie sie heißen – da ist ein Unsicherheitspotenzial drin“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“.

Die Identität sei oft gefälscht, die Pässe seien verschwunden, und dann weigerten sie sich auch noch, an der Überprüfung mitzuwirken. „Wer hier einen Asylantrag stellt und an seiner Identitätsfeststellung nicht mitwirkt, muss seinen Anspruch auf Asyl verlieren“, sagte Bouillon.

Dazu werde er im Januar Vorschläge unterbreiten. Änderungsbedarf sieht der Innenminister auch beim Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten. „Das müssen wir jetzt mal vorurteilsfrei diskutieren“, sagte Bouillon.


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