Unicode-Konsortium Smartphones: Ab 2017 auch Emojis mit Kopftuch und Bart

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Smartphones: Ab 2017 auch Emojis mit Kopftuch und Bart

Das Unicode-Konsortium, die gemeinnützige Organisation, die über neue Emojis wacht, hat das Emoji einer Kopftuch tragenden Frau genehmigt. Den Antrag gestellt hatte die 15-jährige Berlinerin Rajouf Alhumedi im vergangenen September.

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(Foto: Screenshot)

Dortmund (nex) – Eine Frau mit Kopftuch, eine Person mit Bart und eine stillende Frau sind nur einige der 56 neuen Emojis, die es bald auf den Smartphones geben wird.

Das Unicode-Konsortium, die gemeinnützige Organisation, die über neue Emojis wacht, hat das Emoji einer Kopftuch tragenden Frau genehmigt. Den Antrag gestellt hatte die 15-jährige Berlinerin Rajouf Alhumedi im vergangenen September, „mit dem Ziel, Millionen Frauen zu repräsentieren, die jeden Tag Kopftuch tragen und stolz darauf sind“.

Das Mädchen mit saudi-arabischen Wurzeln hatte im Chat mit ihren Freundinnen ein Emoji gesucht, das sie am ehesten verkörperte – und nicht fündig geworden. Unicode erklärte, dass das Kopftuch nicht nur für Musliminnen, sondern auch Jüdinnen, Katholikinnen und orthodoxe Christinnen ein wichtiges Symbol darstelle.

Unter den 56 Emojis befinden sich auch gleichgeschlechtliche Paare mit Kind, ein Kotz-Smiley, ein explodierender Kopf sowie ein Mann und eine Frau, die Yoga machen.

Die neuen Emojis werden ab Mitte 2017 auf allen Smartphones verfügbar sein.


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