Russland Moskau: Putin bürgert US-Schauspieler Steven Seagal ein

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Moskau: Putin bürgert US-Schauspieler Steven Seagal ein

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat am vergangenen Freitag den US-amerikanischen Schauspieler Steven Seagal eingebürgert.

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(Foto: Screenshot/Politicalhotwire)

Moskau (nex) – Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat am vergangenen Freitag den US-amerikanischen Schauspieler Steven Seagal eingebürgert. Putin brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Geste als ein Symbol für den Beginn einer Verbesserung des zerrütteten Verhältnisses zwischen Moskau und Washington dienen möge.

Seagal unterschrieb seinen neuen Reisepass während einer Zeremonie, bei der Putin dem Schauspieler gratulierte und erklärte: „Ich möchte meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass dies eine weitere – wenn auch kleine – Geste ist, die ein Zeichen der stufenweisen Normalisierung der Beziehungen unserer Länder sein könnte.“

Als Putin sich nach Seagals Wohlbefinden erkundigte, erwiderte dieser: „Alles ist gut. Wir werden später reden. Im Moment fühle ich mich einfach nur geehrt, hier sein zu dürfen.“

Putin, der Fan der von Seagal in seinen Hollywood-Filmen praktizierten Martial Arts-Einlagen ist, hatte bereits zu Beginn dieses Monats dem Schauspieler per Dekret die russische Staatsbürgerschaft verliehen.

Damals hatte ein Kremlsprecher Seagals „herzliche Gefühle gegenüber Russland“ und seine Beliebtheit in dem Land als Gründe für die Einbürgerung genannt-

Seit über zehn Jahren sei der 64-jährige Seagal regelmäßig in Russland zu Besuch. Seine Filme wie „Alarmstufe: Rot“ und „Sniper: Special Ops“ sind beim russischen Publikum sehr beliebt.

Seagal ist der letzte in einer Reihe von westlichen Berühmtheiten, denen in den vergangenen Jahren die russische Staatsbürgerschaft verliehen wurde. 2013 erhielt der französische Schauspieler Gérard Dépardieu von Putin den russischen Pass.

In den vergangenen zwei Jahren haben die Beziehungen zwischen Moskau und Washington so sehr verschlechtert wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr, da die beiden Länder bei den bewaffneten Konflikten in Syrien und der Ukraine gegensätzliche Positionen einnehmen.

Er hoffe, so Putin, dass mit der Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten die Beziehungen sich verbessern würden. Putin lobte Trumps persönliche Qualitäten. Der designierte US-Präsident seinerseits erklärte, er wolle freundschaftlich Beziehungen zu Russland pflegen.

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