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US-Schauspielerin Lindsay Lohan: „Die Türkei ist ein sehr sicheres und lebenswertes Land”

„Die europäischen Staaten und die USA sollten mehr Verantwortung in der Flüchtlingskrise übernehmen, und die Türkei sollte in diesem Punkt unterstützt werden“, so Lohan gegenüber Reportern.

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(Foto: screenshot/aksam)

Gaziantep (nex) – Die US-amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan besuchte am gestrigen Samstag ein syrisches Flüchtlingslager im Distrikt Nizip der südosttürkischen Provinz Gaziantep. Begleitet wurde sie von der Bürgermeisterin von Gaziantep Fatma Sahin und dem Untergouverneur Harun Sarifakiogullari.

„Die europäischen Staaten und die USA sollten mehr Verantwortung in der Flüchtlingskrise übernehmen, und die Türkei sollte in diesem Punkt unterstützt werden“, so Lohan.

Die Schauspielerin erzählte, dass sie während ihres Besuchs sehr starken Menschen, Kindern begegnet sei und die schwierigen Umstände sie sehr berührt hätten.

„Ich traf einige Kinder, die ihren Vater verloren haben, und ich traf hier auch Frauen, die ihren Mann verloren haben“, fuhr sie fort. „Wir sollten nicht vergessen, dass wir mehr tun könnten.“

(Foto: screenshot/disney)
(Foto: screenshot/disney)

Lohan unterstrich, dass sie mit bestimmten negativen Bildern über die Türkei nicht einverstanden sei und erklärte:

„Die Türkei ist ein sehr sicheres und lebenswertes Land.“

Die Künstlerin sang mit den Flüchtlingskindern englische Lieder und spielte mit ihnen während ihres Besuchs.

Die Türkei beherbergt derzeit mit 2,7 Millionen Syrern die meisten Flüchtlinge aus dem kriegszerrütteten Land und hat bislang Berichten zufolge über zehn Milliarden US-Dollar für deren Unterstützung ausgegeben.

Syrien befindet sich seit 2011 in einem Bürgerkrieg. Das Assad-Regime hatte damals die Demonstrationen für Demokratie, die als Teil der Aufstände im „Arabischen Frühling“ entstanden waren, mit unerwarteter Brutalität und unverhältnismäßiger Gewalt niedergeschlagen. Seitdem wurden nach Angaben der UNO im ganzen Land mehr als 250.000 Menschen getötet und mehr als zehn Millionen Menschen vertrieben.

Die Nichtregierungsorganisation Syrisches Zentrum für Politische Forschung geht jedoch von 470.000 Toten seit Ausbruch des Krieges vor fünf Jahren aus.


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