Kampf gegen den Terror Türkei: PKK tötet weiteren kurdischen Politiker

Kampf gegen den Terror
Türkei: PKK tötet weiteren kurdischen Politiker

Die Mordserie der PKK, der kurdischstämmige Politiker im Südosten der Türkei zum Opfer fallen, führt deren neue Politik der brutalen Unterdrückung aller kritischen Stimmen und anderen kurdischen Bewegungen außerhalb ihrer eigenen Organisation vor.

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(Foto: AA)

Van (nex) – PKK-Terroristen haben den kurdischen Politiker Mehmet Serif Dogu getötet. Dogu stand dem Stadtviertel Latifiye im Distrikt Ercis der osttürkischen Provinz Van vor und war vor Kurzem in den Distriktsrat Ercis als Mitglied gewählt worden.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben maskierte Angreifer Dogu am heutigen Sonntag vor seinem Haus erschossen und den Tatort sofort verlassen. Die Polizei hat die Suche nach den Terroristen eingeleitet.

Die Terrororganisation PKK greift Politiker der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt, aber auch jeden anderen, den sie als eine „kritische Stimme der Opposition“ betrachtet, sogar Unterstützer der Demokratischen Partei der Völker (HDP), an.

Die Mordserie der PKK, der kurdischstämmige Politiker im Südosten der Türkei zum Opfer fallen, führt deren neue Politik der brutalen Unterdrückung aller kritischen Stimmen und anderen kurdischen Bewegungen außerhalb ihrer eigenen Organisation vor.

In der vergangenen Woche ermordete die PKK bereits zwei kurdische Politiker. Aydin Mustu war der stellvertretende AKP-Vorsitzende im Distrikt Özalp in Van. Deryan Aktert saß der AKP im Distrikt Dicle der südosttürkischen Provinz Diyarbakir vor.

Am 25. August waren der Vorsitzende der Hauptoppositionspartei in der Türkei, der Republikanischen Volkspartei (CHP), Kemal Kilicdaroglu, und sein Konvoi während einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der PKK und türkischen Soldaten ins Kreuzfeuer geraten. Letztere hatten den Konvoi durch die nordosttürkische Provinz Artvin eskortiert. Die türkischen Sicherheitskräfte konnten einen Raketenanschlag der PKK vereiteln, Kilicdaroglu blieb unverletzt.


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