Kampf gegen Terror Türkei: Immer weniger Jugendliche schließen sich PKK an

Kampf gegen Terror
Türkei: Immer weniger Jugendliche schließen sich PKK an

Wie der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim mitteilte, ist die Zahl der Jugendlichen, die sich der Terrororganisation PKK anschließen, 2016 im Vergleich zu den Vorjahren drastisch gesunken.

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(Foto: Hilfiger)

Izmir (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim teilte am gestrigen Freitag mit, dass die Zahl der Jugendlichen, die sich der Terrororganisation PKK anschließen, 2016 im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen sei.

Yildirim, der eine Rede während der Eröffnungszeremonie einer staatlichen Universität in der westtürkischen Provinz Izmir hielt, erklärte, dass die PKK junge Menschen nicht länger täuschen und rekrutieren könne.

2014 hätten sich über 4.500 junge Menschen der PKK angeschlossen, 2016 seien es lediglich 400 gewesen, so der Ministerpräsident weiter.

Der Grund sei, „dass unsere jungen Menschen ihre Zukunft nicht in den Bergen bei der PKK, sondern in einer fortschrittlichen, wachsenden und vollkommen eigenständigen Türkei sehen“.

Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen.

Seitdem wurden bei PKK-Anschlägen mehr als 700 Sicherheitskräfte sowie zahlreiche Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet, während bei Anti-Terror-Einsätzen etwa 8.000 PKK-Terroristen eliminiert wurden.

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