Militäroperation „Schutzschild Euphrat“ Syrien: Türkei besteht auf Rückzug des PKK-Ablegers PYD

Militäroperation „Schutzschild Euphrat“
Syrien: Türkei besteht auf Rückzug des PKK-Ablegers PYD

„Wir warten darauf, dass die PKK/PYD/YPG in Manbidsch sich wie versprochen auf das Ostufer des Euphrat zurückzieht“, so der türkische Verteidigungsminister.

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(Archivfoto: trt)

Ankara (nex) – Der türkische Verteidigungsminister hat am gestrigen Freitag erklärt, dass die Türkei auf den Rückzug der PKK/PYD auf das Ostufer des Euphrat bestehe. Nach Angaben einer Quelle aus dem türkischen Verteidigungsministerium sagte Isik während eines Treffens mit US-Verteidigungsminister Ash Carter:

„Wir warten darauf, dass die PKK/PYD/YPG in Manbidsch sich wie versprochen auf das Ostufer des Euphrat zurückzieht“, und fügte hinzu: „Wir verstehen, dass die USA den Erfolg der Militäroperation [Schutzschild Euphrat] auf Rakka übertragen möchte. Die Terrorgruppe IS (Daesh) betrachtet die syrische Stadt Rakka als ihre „Hauptstadt“.

Jedoch könne man sich, so Isik weiter, „auf Versprechen von Terrororganisationen nicht verlassen.“

Und was die PKK/PYD/YPG morgen tun werde, könne man nicht vorhersehen, warnte der türkische Verteidigungsminister. Die PKK und deren syrischer Ableger, die PYD, werden beide von der Türkei als Terrorgruppen eingestuft, wenn auch die USA und die EU nur die PKK als eine Terrororganisation betrachten.

Die Türkei startete die Militäroperation Schutzschild Euphrat am 24. August mit dem Ziel der Verbesserung der Sicherheitslage, Unterstützung der Koalitionskräfte und Eliminierung der Terrorbedrohung entlang der türkischen Grenze, bei der mit Panzern, Artillerie und Kampfjets der Türkei unterstützte Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zum Einsatz kamen.


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