Aygün Mucuk Rocker-Krieg: Türkischer Hells Angels-Boss erschossen

Aygün Mucuk
Rocker-Krieg: Türkischer Hells Angels-Boss erschossen

Der Präsident der Gießener Hells Angels, Aygün Mucuk, ist am Freitagmorgen in der Nähe des Vereinsheims der Rocker, der Villa Kleopatra in Wettenberg, von einer Anwohnerin erschossen aufgefunden worden.

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(Foto: Screenshot/Hessischer Rundfunk)

Dortmund (nex) – Der Präsident der Gießener Hells Angels, Aygün Mucuk, ist am Freitagmorgen in der Nähe des Vereinsheims der Rocker, der Villa Kleopatra in Wettenberg, von einer Anwohnerin erschossen aufgefunden worden.

“Heute Morgen gegen 8.00 Uhr habe ich mehrere herzzerreißende Schreie gehört.” Kurz darauf sei eine Person aus dem Vereinsheim gekommen, die Hände vor dem Gesicht, und habe “bitterlich geweint”, so eine Zeugin gegenüber Focus.

Wer hinter dem Mord an Mucuk steckt und welches Motiv der oder die Täter hatten, sei derzeit noch nicht bekannt. Laut Staatsanwaltschaft soll der Hells Angels-Chef durch mehrere Schüsse getötet worden sein. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hätten die Ermittlungen aufgenommen.

Wie hessenschau.de berichtet, galt Mucuk als Anführer der türkischen Strömung innerhalb der Hells Angels. In der Vergangenheit hatte es im Rockermilieu zwischen den traditionellen Hells Angels aus Frankfurt und den türkisch geprägten Hells Angels aus Gießen immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben. Bereits 2014 wurde Mucuk im Frankfurter Bankenviertel vor einem Club angeschossen und schwer verletzt.


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