Kampf gegen Terror Islamische Organisation startet Projekt zum Schutz Jugendlicher vor Terrororganisationen

Kampf gegen Terror
Islamische Organisation startet Projekt zum Schutz Jugendlicher vor Terrororganisationen

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat die Entwicklung einer gemeinsamen Politik zum Schutz junger Muslime vor Terrororganisation beschlossen.

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(Foto: AA)

Istanbul (nex) – Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat die Entwicklung einer gemeinsamen Politik zum Schutz junger Muslime vor Terrororganisation beschlossen.

Der Präsident des OIC-Jugendforums für Dialog und Kooperation (ICYF-DC), Elshad Iskandarov, erklärte nach der dritten Sitzung der OIC- Jugend- und Sportminister am 5. und 7. Oktober in Istanbul gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu:

„Das Gülen-Netzwerk FETÖ hat von den Problemen junger Muslime profitiert, wie es zuvor der IS und die PKK getan haben. Der einzige Unterschied bestand darin, dass das FETÖ keine Waffen benützt hat. Es trat mit guter Laune an sie heran, beutete die jungen Menschen jedoch aus.“

Iskandarov betonte, dass Regierungen und NGOS die Lücken wie hohe Arbeitslosigkeit füllen müssten, die die Terrororganisationen zur Rekrutierung Jugendlicher ausnutzten.

„Wenn wir diese Lücken nicht füllen, geben wir schädlichen Organisationen die Gelegenheit, diese zu ihrem Vorteil zu nutzen“, sagte er und fügte hinzu, dass junge Menschen arbeiten und in der Gesellschaft aktiv sein sollten, deren Kultur und Religion richtig gelehrt werden sollten.

Iskandarov gab weiter an, dass die Jugend- und Sportminister der 57 Mitgliedsstaaten auf der Konferenz „Jugend stärken für Frieden, Solidarität und Entwicklung“ eine gemeinsame Politik in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, Unternehmertum und Förderung der frühen Heirat beschlossen hätten.

Die OIC wurde im Jahr 1969 gegründet. Sie hat derzeit 57 Mitglieder und ist „eine internationale Organisation, die sich für die Interessen der islamischen Welt im Geiste der Förderung des Friedens und der Harmonie auf internationaler Ebene einsetzt“.

„Die kollektive Stimme der islamischen Welt“ ist nach der UNO die zweitgrößte zwischenstaatliche Organisation. Die Türkei ist seit 1969 OIC-Mitglied.

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