Ludwigshafen
    Ein Toter und mehrere Schwerverletzte nach Explosion bei BASF

    Die BASF teilte mit, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe. Wie die Stadt Ludwigshafen auf einer Pressekonferenz informierte, würden sechs Menschen, unter ihnen auch Feuerwehrleute, vermisst. Es gebe bislang sechs Schwerverletzte, etliche Personen mit leichten Verletzungen sowie einen Toten.

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    (Quelle: YouTube/Screenshot)

    Ludwigshafen (nex) – Beim Chemiekonzern BASF kam es gegen 11.30 Uhr zu einer Explosion. Der Großbrand ist nach Feuerwehrangaben unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht.

    Die BASF teilte mit, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe. Wie die Stadt Ludwigshafen auf einer Pressekonferenz informierte, würden sechs Menschen, unter ihnen auch Feuerwehrleute, vermisst. Es gebe bislang sechs Schwerverletzte, etliche Personen mit leichten Verletzungen sowie einen Toten. Die Zahlen könnten sich noch ändern, so die Verantwortlichen weiter. Spiegel online berichtet, dass 160 Feuerwehrleute, aber auch Notfallseelsorger und weitere Rettungskräfte vor Ort seien.

    Die Ursache für die Explosion sei nach Angaben des Unternehmens noch unklar. Aus Sicherheitsgründen seien zentrale Produktionsanlagen, darunter die zwei sogenannten Steamcracker, heruntergefahren worden. Eine durch den Brand entstandene Rußwolke hat sich Richtung Mannheim bewegt. Bislang seien keine Gefahren für die Bevölkerung festgestellt worden, so die BASF weiter. Man rät den Menschen in Ludwigshafen und Mannheim jedoch, in ihren Häusern zu bleiben, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

    Der Zwischenfall ereignete sich nach Konzernangaben gegen 11.30 Uhr im Landeshafen Nord. Laut Zeit online entstand der Brand bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse, mit der Vorprodukte von Schiffen zu den eigentlichen Produktionsstätten transportiert werden. Das Unternehmen habe bestätigt, dass es zunächst einen Brand an einer Versorgungsleitung im Hafen gegeben habe. Als die Feuerwehr eingetroffen sei, sei es zur Explosion gekommen.

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