TANAP Aserbaidschan ratifiziert Erdgaspipeline-Abkommen mit Türkei

TANAP
Aserbaidschan ratifiziert Erdgaspipeline-Abkommen mit Türkei

Die Nationalversammlung der Republik Aserbaidschan hat am Freitag das Abkommen zur Transanatolischen Erdgaspipeline (TANAP) ratifiziert.

TEILEN
(Foto: AA)

Dortmund (nex) – Die Nationalversammlung der Republik Aserbaidschan hat am Freitag das Abkommen zur Transanatolischen Erdgaspipeline (TANAP) ratifiziert. Während seiner ersten Sitzung in diesem Herbst erörterte das aserbaidschanische Parlament die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der Türkei.

Der stellvertretende Parlamentssprecher Valeh Alasgarov merkte an, dass die Türkei bereits alle notwendigen Verfahren zum TANAP-Projekt eingeleitet habe. Er betonte, dass die Ratifizierung der Absichtserklärung zwischen den beiden Ländern bereits am 26. Mai 2014 unterzeichnet worden sei. Die Kosten der Pipeline liegen bei circa 9,2 Milliarden US-Dollar.

Sie soll 2018 in Betrieb gehen. Die Anfangskapazität von 16 Milliarden Kubikmetern Gas soll im Jahr 2023 auf 23 Milliarden Kubikmeter und im Jahr 2026 auf 31 Milliarden Kubikmeter steigen. Nach Fertigstellung der Transatlantischen Pipeline (TAP) wird das kaspische Gas zu Beginn des Jahres 2020 Europa erreichen.

Die State Oil Company of Azerbaijan Republic (SOCAR) verfügt über 58 Prozent von TANAP, während der türkische Pipelinebetreiber BOTAS über 30 sowie das britische Unternehmen BP über 12 Prozent der Anteile verfügt.

Facebook Kommentare

TEILEN