Massaker von Orlando
    USA: Attentäter von Orlando wurde von acht Polizeikugeln getroffen

    In dem Körper des homosexuellen Schützen, der während eines Amoklaufs Dutzende Menschen getötet hatte, konnten weder Drogen noch Alkohol festgestellt werden.

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    (Foto: screenshot)

    New York (nex) – Nach dem am gestrigen Freitag veröffentlichten Autopsiebericht der Gerichtsmedizin in Orlando sei Omar Mateen, der Mörder von 49 Menschen, während eines Schusswechsels mit der Polizei selbst von acht Kugeln getroffen worden. Mitte Juni dieses Jahres hatte Mateen in einem LGBT-Club in Florida ein Massaker angerichtet.

    US-amerikanischen Medienberichten zufolge heißt es im Bericht weiter, dass beim 29-Jährigen Schusswunden am Kopf, Nacken, an der Brust, am Bauch, an der Wade und am Fuß festgestellt worden seien.

    Es hätten keine Drogen- oder Alkoholspuren in Mateens Körper nachgewiesen werden können. In seinem Urin habe man jedoch extrem hohe Werte eines Präparats, das Bodybuilder einnehmen, entdeckt.

    Die Gerichtsmedizin hat auch die Autopsieberichte von einigen der Opfer veröffentlicht und mitgeteilt, dass sie in der kommenden Woche mehr dazu mitteilen werde.

    In der Nacht des 12. Juni hatte Mateen in dem Nachtclub Pulse in Orlando ein Massaker verübt und in Gesprächen mit der Polizei behauptet, Verbindungen zur Terrormiliz IS (Daesh) zu haben. Er wurde während des darauffolgenden Polizeieinsatzes getötet.

    Das Massaker von Orlando ist eines der tödlichsten in der US-amerikanischen Geschichte.

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