Anti-Terror-Koalition
    Luftschläge der US-geführten Koalition töten 27 Menschen im Westirak

    US-Kampfflugzeuge trafen ein Wohngebiet in al-Qaim

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    (Foto: AA)

    US-Kampfflugzeuge trafen ein Wohngebiet in al-Qaim

    Anbar (nex) – Wie ein lokaler Stammesführer mitteilte, wurden bei Luftschlägen der US-geführten Koalition in der westirakischen Stadt al-Qaim in der Nähe der syrischen Grenze mindestens 27 Menschen getötet und 15 weitere verletzt.

    Sheikh Walid al-Karabolli erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass US-Kampfflugzeuge vier Luftangriffe gegen IS (Daesh)-Gebiete in der Stadt durchgeführt hätten. Ein Luftschlag habe eine Gruppe von IS (Daesh)-Bombenlegern in al-Qaim getroffen; zehn Männer seien dabei gestorben, so Karabolli weiter.

    Nach Angaben des Stammesführers hätten Kampfflugzeuge der US-geführten Koalition mehrere IS (Daesh)-Büros und eine Sprengstoffproduktionsstätte getroffen. „27 Zivilisten wurden getötet und 15 verletzt, als ein Luftschlag ein Wohngebiet in al-Sanjak traf“, fuhr Karabolli fort. Ein Mitglied des örtlichen Rates, Farhan Mohamed, hatte zuvor gegenüber Anadolu erklärt, dass Kampfflugzeuge, die vermutlich der US-geführten Koalition zuzuordnen seien, mehrere Häuser in al-Qaim getroffen hätten.

    Al-Qaim war 2014 in die Hände der IS (Daesh)-Milizen gefallen, der auch weite Teile im Nord- und Westirak erobert hat. Die irakischen Regierungskräfte haben seitdem mit der Unterstützung der USA einen Großteil der Gebiete wieder zurückerobert.

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