UNESCO-Weltkulturerbe Ani Ruinen: Zahl türkischer Kulturstätten auf UNESCO-Liste steigt auf 16

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Ani Ruinen: Zahl türkischer Kulturstätten auf UNESCO-Liste steigt auf 16

Das UNESCO-Welterbekomitee hat die Ani Ruinen in der Osttürkei in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

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(Foto: AA)

Istanbul (nex) – Das UNESCO-Welterbekomitee hat die historische Stadt Ani in der Osttürkei in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Ruinen befinden sich in der nordostanatolischen Provinz Kars. Es ist nicht bekannt, wann Ani gegründet wurde, sie wurde jedoch im 10. Jahrhundert zur Hauptstadt des armenischen Königreiches.

Auf der Webseite der UNESCO heißt es: „Vom 10. bis zum 14. Jahrhundert war Ani eine wichtige Handelsstadt an der Seidenstraße von China nach Europa. Die noch erhaltenen Bauwerke aus dieser Zeit zeugen von einer spektakulären architektonischen Entwicklung, die von der Mischung östlicher und westlicher Traditionen hervorgeht. Die Geisterstadt ist für das Verständnis von Handel und Siedlung in einer multiethnischen und multikulturellen Umgebung des Mittelalters von entscheidender Bedeutung.“

Die 40. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees fand vom 10. bis 20. Juli 2016 in Istanbul statt. Mit der Aufnahme der historischen Stadt Ani in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes ist die Zahl der türkischen Kulturstätten auf 16 gestiegen.

Der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Nabi Avci, erklärte während seines Aufenthalts in der Provinz Sakarya: „Es ist erfreulich für die Türkei, erneut in die Weltkulturerbeliste aufgenommen worden zu sein.“

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