Deutschland auf Platz 22 Umfrage: Türken, Russen und Chinesen wollen immer erreichbar...

Deutschland auf Platz 22
Umfrage: Türken, Russen und Chinesen wollen immer erreichbar sein

Das Smartphone niemals ausschalten, im Chat oder per E-Mail Tag und Nacht ansprechbar sein - was für viele in Deutschland eher abschreckend klingt, empfinden Menschen in anderen Ländern durchaus als wünschenswert.

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(Foto: pixa)

Hamburg (ots) – Das Smartphone niemals ausschalten, im Chat oder per E-Mail Tag und Nacht ansprechbar sein – was für viele in Deutschland eher abschreckend klingt, empfinden Menschen in anderen Ländern durchaus als wünschenswert.

Laut einer weltweiten Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK finden es im internationalen Durchschnitt 42 Prozent aller Befragten persönlich sehr wichtig, permanent erreichbar zu sein, allen voran Menschen in Russland, China und der Türkei mit jeweils über 50 Prozent Zustimmung.

Immer und überall erreichbar sein: In Russland, China und der Türkei will mehr als die Hälfte der Menschen nie abschalten. Den meisten Deutschen ist nicht wichtig, immer und überall erreichbar zu sein. Nur 16 Prozent der Bundesbürger halten ständige Erreichbarkeit für wichtig. Grafik: Christoph Goldammer, Redaktion: Sophie Thunemann
Immer und überall erreichbar sein: In Russland, China und der Türkei will mehr als die Hälfte der Menschen nie abschalten. Den meisten Deutschen ist nicht wichtig, immer und überall erreichbar zu sein. Nur 16 Prozent der Bundesbürger halten ständige Erreichbarkeit für wichtig. Grafik: Christoph Goldammer, Redaktion: Sophie Thunemann

Dagegen halten es nur 16 Prozent der Befragten in Deutschland für erstrebenswert, überall und immerzu zu kommunizieren; rund ein Drittel (34 Prozent) legt darauf keinen besonderen Wert. Besonders ausgeprägt ist das Bedürfnis nach ständiger Erreichbarkeit bei den 30- bis 39-Jährigen mit 47 Prozent.

Das Geschlecht wirkt sich laut Umfrage eher geringfügig aus – 43 Prozent der Frauen gegenüber 40 Prozent der Männer möchten stets ansprechbar sein.

dpa-infografik

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