Weißbuch zur Sicherheitspolitik Reservistenverband offen für Ausländer in der Bundeswehr

Weißbuch zur Sicherheitspolitik
Reservistenverband offen für Ausländer in der Bundeswehr

"Warum sollten wir jemanden, der sich bewusst für den Dienst in der Bundeswehr entscheidet, grundsätzlich abweisen?", so der stellvertretende Verbandspräsident Karl-Heinz Brunner.

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(Foto: aa)

Düsseldorf (ots) – Der Reservistenverband begrüßt die Idee, auch Ausländer als Soldaten in die Bundeswehr aufzunehmen.

“Warum sollten wir jemanden, der sich bewusst für den Dienst in der Bundeswehr entscheidet, grundsätzlich abweisen?”, sagte der stellvertretende Verbandspräsident Karl-Heinz Brunner der in der Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post”.

“Die Verpflichtung nichtdeutscher Staatsbürger brächte für eine Parlamentsarmee wie die Bundeswehr Schwierigkeiten mit sich, die wir diskutieren müssen”, räumte Brunner ein.

“Ausschließen sollten wir es dennoch nicht.” Das neue Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik plädiert dafür, die Bundeswehr für EU-Ausländer zu öffnen. Der Reservistenverband vertritt rund 110.000 freiwillige ehemalige Angehörige der Streitkräfte.

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