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Kampf gegen den Terror
Türkei: Schwangere Polizistin unter Todesopfern des PKK-Terroranschlags in Mardin

Eine schwangere Polizistin wurde das vierte Todesopfer eines Autobombenanschlags auf eine Polizeistation in der Südosttürkei, teilte eine Quelle aus dem Krankenhaus mit.

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(Foto>: AA)

Schwangere Polizistin in Südosttürkei getötet

Mardin (nex/aa) – Eine schwangere Polizistin wurde das vierte Todesopfer eines Autobombenanschlags auf eine Polizeistation in der Südosttürkei, teilte eine Quelle aus dem Krankenhaus mit.

Auf Grund von Restriktionen bezüglich öffentlicher Äußerungen sprach die Quelle mit der Nachrichtenagentur Anadolu unter der Bedingung der Anonymität. Die Polizistin sei zum Zeitpunkt ihres Todes in einem örtlichen Krankenhaus im sechsten Monat schwanger gewesen.

Unter den Polizisten, die bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind, befand sich eine weitere Frau, so die Quelle weiter. Sie starb am Anschlagsort Midyat, einer Kleinstadt in der Provinz Mardin, zusammen mit zwei Zivilisten.

Die beiden Polizistinnen befanden sich im Eingangsbereich der Polizeistation im Dienst, als es um 11.00 Uhr Ortszeit (0900 GMT) zur Explosion kam. Über 30 weitere Personen wurden bei der Detonation verletzt, die an den umstehenden Gebäuden schweren Schaden verursachte.Eine Sicherheitsquelle teilte der Nachrichtenagentur Anadolu mit, dass die PKK für den Anschlag verantwortlich sei.

Mardin ist eine der Provinzen im Südosten der Türkei, die unter der erhöhten Aktivität der PKK zu leiden hat, seit die von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte Gruppierung ihren bewaffneten Kampf im Juli vergangenen Jahres wiederaufgenommen hat.

Seitdem haben fast 500 Mitglieder der Sicherheitskräfte ihr Leben verloren und wurden über 4900 PKK-Terroristen bei landesweiten sowie im Nordirak durchgeführten Operationen getötet.

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