Reform der Erbschaftssteuer NRW-Finanzminister: Keine Blockadehaltung der Länder bei Erbschaftssteuer

Reform der Erbschaftssteuer
NRW-Finanzminister: Keine Blockadehaltung der Länder bei Erbschaftssteuer

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hat die mehrheitlich getroffene Entscheidung der Länderfinanzminister verteidigt, wegen der Reform der Erbschaftssteuer den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag anzurufen.

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(Foto: Von Mbdortmund - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4726921)

Berlin (ots) – Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hat die mehrheitlich getroffene Entscheidung der Länderfinanzminister verteidigt, wegen der Reform der Erbschaftssteuer den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag anzurufen.

Walter-Borjans sagte am Donnerstag dem rbb-Inforadio, der Vermittlungsausschuss sei kein Verhinderungsinstrument. “Er ist ein Verbesserungsinstrument. Er soll vermitteln und hinterher die Enden zusammenführen”, betonte der SPD-Politiker.

Scharfe Kritik übte Walter-Borjans an der CSU. Sie unterstütze mit der von ihr angestrebten Reform der Erbschaftssteuer einer Null-Steuer-Lobby. “Diese Lobby hat einen parlamentarischen Arm. Und dieser Arm ist die CSU – niemand sonst”, erklärte Walter-Borjans. “Wie kann es sein, dass das Bundesverfassungsgericht Ausnahmeregelungen für zu stark erklärt, um dann einen Gesetzentwurf präsentiert zu bekommen, der diese Ausnahmen nicht verkleinert, sondern vergrößert.”

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