PKK-Terror in Deutschland Köln: Stadt verbietet im letzten Moment als Sportfest getarnte...

PKK-Terror in Deutschland
Köln: Stadt verbietet im letzten Moment als Sportfest getarnte Terror-Veranstaltung

Die Stadt Köln hat den Versuch von PKK-Anhängern durchkreuzt, Anhänger auf einem Festival zu sammeln, um anschließend in der Innenstadt Gewalt zu provozieren.

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(Foto: Facebook/screenshot)

Köln (nex) – Die Sportverwaltung der Stadt Köln hat einer offenbar für kommenden Sonntag ins Auge gefassten Provokation durch Anhänger der terroristischen PKK rechtzeitig einen Riegel vorgeschoben.

Wie die Stadt einem hellhörig gewordenen Bürger mitteilte, der auf Plakate aufmerksam geworden war, die zu einem „Festival“ auf der Bezirkssportanlage Chorweiler eingeladen hatten, sei die auf diesen Plakaten beworbene Veranstaltung auf Initiative der zuständigen Behörde abgesagt worden.

Wie auf dem Ankündigungsplakat deutlich zu erkennen war, sollte im Rahmen des Festivals Propaganda für die Terrororganisation gemacht werden. So ist darauf das Konterfei des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan mit einem Fußball abgebildet und es wird angekündigt, dass getöteter Terroristen der PKK und ihres syrischen Ablegers YPG gedacht werden soll.

Tag und Beginnzeit der mittlerweile abgesagten Veranstaltung lassen zudem vermuten, dass die Verantwortlichen offenbar auch die gezielte Provokation von Ausschreitungen im Sinn gehabt haben könnten. Am Sonntag wird ab 15 Uhr bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich die Türkei ihr erstes Gruppenspiel gegen Kroatien bestreiten. Es ist davon auszugehen, dass insbesondere die Kölner Innenstadt eine erhöhte Präsenz türkischer Fußballanhänger zu verzeichnen haben wird.

Es wäre nicht das erste Mal, dass PKK-Anhänger eine solche Situation für gezielte Provokationen nutzen wollen, die nicht selten in gewalttätige Ausschreitungen münden. Die politisch aufgeheizte Stimmung nach mehreren blutigen Terroranschlägen in der Türkei, die von PKK-Anhängern in Deutschland in den sozialen Medien frenetisch gefeiert wurden, hätte für ein zusätzliches Eskalationspotenzial gesorgt. Die Kölner Stadtverwaltung scheint das Ansinnen der Extremisten jedoch durchschaut zu haben und reagierte prompt.


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