„Harinezumi“ Japan: Kunden holen sich Trost in neuen “Tier-Cafés”

„Harinezumi“
Japan: Kunden holen sich Trost in neuen “Tier-Cafés”

Der Kontakt mit den Tieren soll Kunden Trost im heilenden Sinne oder, wie man es in Japan sagt, iyasareru (von jemandem oder etwas getröstet werden) bieten.

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(Foto: AA)

Japanisches Café bietet stacheligen Trost

Tokio (nex) – In einem neuen japanischen Café sind es nicht die Kunden, die stachelig sind, sondern die Bewohner. Kunden zahlen hier, um Zeit mit Igeln zu verbringen. Das neueste in einer ganzen Reihe von „Tier-Cafés“ gibt Menschen, die zuhause kein Tier halten können, die Möglichkeit, mit verschiedenen stacheligen Zeitgenossen zu interagieren.

Der Kontakt soll Kunden Trost im heilenden Sinne oder, wie man es in Japan sagt, iyasareru (von jemandem oder etwas getröstet werden) bieten.

Das Café Harry – der Name ist ein Wortspiel mit „harinezumi“ (etwa: Nadelmaus) – befindet sich auf der zweiten Etage eines neuen Gebäudes im Tokioter Stadtteil Roppongi direkt über einem Kaninchencafé namens Ms. Bunny.

Nach Angaben des japanischen Nachrichtenportals Rocket News 24 zahlt der Kunde unter der Woche 1000 Yen (8,41 US-Dollar) für 30 Minuten Aufenthalt in dem Café.

An den Wochenenden sind es 1300 Yen. Extras wie Fotos schießen oder das Tier füttern kosten jeweils 500 Yen.

Nachdem die Kunden sich die Hände desinfiziert haben, helfen ihnen Assistenten bei der Wahl eines Tieres, das sich in einem Gehege befindet. Das Tier wird sanft in einen Korb oder eine Box gelegt, aus dem der Kunde es dann herausnehmen und mit ihm spielen kann.

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