Türkisch-ukrainische Beziehungen
    Drei Tausend ukrainische Polizisten sollen in der Türkei trainiert werden

    Präsident Erdogan und sein ukrainischer Amtskollege Poroschenko besprachen die Angelegenheit während Poroschenkos Istanbulaufenthalt.

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    (Symbolfoto: aa)

    Istanbiul (nex) – Präsident Erdogan und sein ukrainischer Amtskollege Poroschenko besprachen die Angelegenheit während Poroschenkos Istanbulaufenthalt.

    3000 ukrainische Polizeibeamte sollen in der Türkei ein Training erhalten. Nach Angaben des Präsidialamtes besprach der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Angelegenheit mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko während dessen Aufenthalts in Istanbul.

    Neben qualifizierenden Maßnahmen werden die Programmteilnehmer Berichten zufolge auch mit den notwendigen Ausstattungen versorgt werden.

    Das Polizeitraining sei eine gute Form der internationalen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der Türkei, betonte Poroschenko und fügte hinzu, dass ähnliche Vereinbarungen auch für die ukrainische Nationalgarde vorgesehen seien.

    Neben den Trainingsvereinbarungen für Polizei und Militär kamen Ankara und Kiew darin überein, gegenseitigen Investitionsschutz zur Vermeidung von Doppelbesteuerung zu gewährleisten und so türkischen Geschäftsleuten Invetitionsmöglichkeiten zu bieten. Dasselbe soll auch für ukrainische Investoren in der Türkei gelten.

    Desweiteren erörterten die beiden Staatschefs die Freihandelszone und wiesen darauf hin, dass die Verhandlungen darüber wie auch über die Gemeinschaftsprojekte in den Bereichen Maschinen- und Flugzeugbau sowie Verteidigungsindustrie intensiviert werden müssten.

    Poroschenko teilte mit, dass man sich darauf geeinigt habe, die Gültigkeitsdauer des nationalen Visums für Ukrainer, die sich 90 Tage durchgehend in der Türkei aufhalten, zu verlängern.


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