Wirtschaftskrise in der Autonomieregion Vertreter der kurdischen Autonomieregion reisen in die USA

Wirtschaftskrise in der Autonomieregion
Vertreter der kurdischen Autonomieregion reisen in die USA

Zur Stärkung der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen und zur Erörterung der neuesten Entwicklungen in der Region ist eine Delegation der kurdischen Autonomieregion (KRG) unter der Führung des Vizepremierministers Qubad Talabani in die USA gereist.

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Kubat Talabani (Foto: haber)

Erbil (nex) – Zur Stärkung der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen und zur Erörterung der neuesten Entwicklungen in der Region ist eine Delegation der kurdischen Autonomieregion (KRG) unter der Führung des Vizepremierministers Qubad Talabani in die USA gereist.

„Der stellvertretende Premierminister wird US-Regierungsvertretern die Reformpläne und Schritte, die die KRG zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise unternommen hat, darlegen“, heißt es in einem von Talabanis Büro veröffentlichten Statement. Und weiter: „Bei den Treffen wird das Hauptaugenmerk auf die US-amerikanische Unterstützung für die Region Kurdistan, insbesondere die militärische für die Peschmerga, gerichtet sein.“


 

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Mitglieder der KRG-Delegation sind Talabani, Innenminister Karim Shingali und der Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen, Falah Mustafa, wird in dem Statement bekannt gegeben. Der US-Aufenthalt der kurdischen Delegation fällt mit einem Treffen des US-Außenministers John Kerry mit einer hochrangigen KRG-Delegation in Bagdad Anfang dieser Woche zusammen.

Der kurdische Premierminister Nechirvan Barzani hielt sich am Freitag in Bagdad auf, wo er Gespräche mit dem irakischen Premierminister Haider al-Abadi und dem US-Außenminister John Kerry über Fortschritte in dem Krieg gegen den IS (Daesh) und die gegenwärtige Wirtschaftskrise, mit der beide Hauptstädte zu kämpfen haben, geführt hat.

Kerry teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass er mit beiden Premierministern die Wirtschaftskrise im Land erörtert habe und fügte hinzu, dass seine Regierung die kurdischen Peschmerga in ihrem Kampf gegen den IS (Daesh) weiterhin unterstützen werde.

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