600 Rallyefahrer aus über 20 Ländern “Allgäu-Orient”: Deutsch-Türkische Friedensrallye

600 Rallyefahrer aus über 20 Ländern
“Allgäu-Orient”: Deutsch-Türkische Friedensrallye

Mit der Unterstützung der Türkischen Botschaft in Berlin und unter der Schirmherrschaft des türkischen Ministeriums für Europäische Union startet am 30. April die 11. Allgäu Orient Freundschafts- und Friedensrallye im bayerischen Oberstaufen.

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(Foto: AA)

München (nex) – Mit der Unterstützung der Türkischen Botschaft in Berlin und unter der Schirmherrschaft des türkischen Ministeriums für Europäische Union startet am 30. April die 11. Allgäu Orient Freundschafts- und Friedensrallye im bayerischen Oberstaufen.

Etwa 600 Rallyefahrer und mehr als 300 Autos aus über 20 Ländern werden zur Förderung des Friedens eine Strecke von 11.500 Kilometer zurücklegen.

Die Teilnehmer werden durch Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien, Mazedonien und Bulgarien fahren und anschließend die türkische Grenze überqueren. In der Türkei werden die Fahrer verschiedene Provinzen und Distrikte durchqueren. Die Rallye wird schließlich in der Stadt Dalyan (Provinz Mugla) enden.

Der Vizepräsident der Allgäu Orient Freundschafts- und Friedensrallye, Nadir Serin, erzählte der Nachrichtenagentur Anadolu, dass zwei Drittel der Rallye in der Türkei stattfinden werde und die Teilnehmer vom Westen in den Osten des Landes fahren würden.

Bei der Rallye werden nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens 20 Jahre alt sind. Am Ende des Events werden sie der Behörde für Katastrophen- und Notfallmanagement des Ministerpräsidiums (AFAD) gespendet. Zwei türkische Teams werden an der Rallye teilnehmen. Der türkische Generalkonsul von Köln, Hüseyin Emre Engin, ist der Teamkapitän.

Über die Rallyestrecke, die auch durch einige Provinzen im Osten führt, sagte Serin: “Die Fahrer sollen die Schönheit der Natur im ganzen Land erleben. Die Türkei soll geschätzt werden. Sie soll nicht mit negativen Dingen, sondern mit den Schönheiten ihrer Natur und ihrer historischen Schätze in Verbindung gebracht werden. Die Rallyeteilnehmer werden so als freiwillige Botschafter der Türkei dienen.”

Nur zehn der 600 Fahrer und Beifahrer sind laut Serin türkische Staatsbürger: “Die Teilnehmer sind zum größten Teil Europäer. Denken Sie nur an all diese Leute, die positiv über die Türkei sprechen und Werbung für unser Land machen werden.”

Der Geschäftsführer des YDA Dalaman Airport, Hamdi Güvenc, betont, dass die Rallye für Freundschaft und soziale Verantwortung stehe: “Ich glaube, die Rallye wird zeigen, dass die Türkei ein sicheres Land ist.”

Alphan Namli, CEO der Royalcert A.S., der bei der Rallye die Türkei vertreten wird, erzählte der Nachrichtenagentur Anadolu, dass sie den internationalen Teilnehmern während der Türkeiphase der Rallye eine helfende Hand reichen und sie mit allem Nötigem versorgen würden.

Er fügte hinzu: “Wir werden den Teilnehmern, den Supportteams und Zuschauern die historische, kulturelle und natürliche Schönheit unseres Landes zeigen. Ich bin sehr glücklich darüber, Teil dieser Organisation zu sein.”

 

 

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