Islam in den USA USA: Erdogan eröffnet erstes Türkisch-Islamisches Zentrum

Islam in den USA
USA: Erdogan eröffnet erstes Türkisch-Islamisches Zentrum

Das Diyanet Center of America ist ein Komplex, dessen Mittelpunkt eine Moschee bildet. Hier befinden sich ein Kulturzentrum, ein Gemeinschaftsgebäude, ein Gästehaus und traditionelle osmanische Häuser.

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(Foto: haber)

Washington (nex) – Die Eröffnung des „Diyanet Center of America“, der ersten Türkisch-Islamischen Institution in den USA, wird unter Beteiligung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan stattfinden.

Wie die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi meldet, entsteht das Diyanet Center of America in Zusammenarbeit des Türkischen Präsidiums für Religion mit der Diyanet-Stiftung. Das Zentrum, welches sich in der Nähe von Washington DC befindet, soll die Muslime in den USA unter einem Dach zusammenbringen. Es soll während des USA-Aufenthalts des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vom 29. März bis zum 2. April 2016 eröffnet und in den Dienst der Bevölkerung gestellt werden.

Das Diyanet Center of America hat sich zum Ziel gesetzt, „die Gesellschaft über die Religion durch Vermittlung authentischer aktueller Informationen, die die Primärquellen des Islams als Grundlage nehmen, aufzuklären; eine Führungsrolle in der Gesellschaft in den Bereichen Glaube, Gottesdienst und Ethik zu übernehmen; Beziehungen auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Frieden, Toleranz und gegenseitigem Verständnis zu entwickeln.“

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Erste Moschee mit Doppelminarett der USA

Das Diyanet Center of America ist ein Komplex, dessen Mittelpunkt eine Moschee bildet. Hier befinden sich ein Kulturzentrum, ein Gemeinschaftsgebäude, ein Gästehaus und traditionelle osmanische Häuser.

Den Mittelpunkt des Komplexes bildet die besagte, der osmanischen Architektur des 16. Jahrhunderts nachempfundene Moschee. Das erste Gotteshaus der USA mit zwei Minaretten bietet zusammen mit dem Innenhof Platz für 3 000 Betende. Die Moschee nimmt eine Fläche von 1 879 m² ein, im Untergeschoss befindet sich auf einer Fläche von 300 m² ein Museum für Islamische Kunst.

Das im Stil der seldschukischen Architektur konzipierte Kulturzentrum im Moscheekomplex beherbergt eine Bibliothek, einen Konferenz-, Ausstellungs- und Rezeptionssaal sowie einen Versammlungsraum. Auch ein Zentrum für Islamstudien findet hier Platz und soll Studierenden aus der Türkei, die zum Erst- oder weiterführenden Studium in die USA kommen, beratend zur Seite stehen.

 

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