Nutzte Gay-Dating-Apps
    Anschlag von Orlando: War Omar Mateen schwul?

    Während das FBI noch nach möglichen Verbindungen Omar Mateens zu Terrororganisationen ermittelt, hat Chris Hayes, ein Reporter des US-Senders MSNBC, einen schwulen Mann aufgespürt, der behauptet, dass der Attentäter von Orlando regelmäßiger Nutzer von Gay-Dating-Apps gewesen sei.

    (Foto: screenshot)
    Teilen

    Orlando (nex) – Während das FBI noch nach möglichen Verbindungen Omar Mateens zu Terrororganisationen ermittelt, hat Chris Hayes, ein Reporter des US-Senders MSNBC, einen schwulen Mann aufgespürt, der behauptet, dass der Attentäter von Orlando regelmäßiger Nutzer von Gay-Dating-Apps gewesen sei.

    „Ich habe ihn sofort wieder erkannt“, so ein „Grindr“-Nutzer mit dem Namen Cord Cedeno. „Blockierte ihn aber sofort, da er unheimliche Nachrichten schickte. Ja, das ist der Typ von Grindr, der mit der Krawatte.“

    (Foto: screenshot)
    (Foto: screenshot)

    Omar Mateen habe den „Puls“ Nachtclub öfters besucht, und ein anderer Freund kenne ihn auch von anderen Gay Dating-Apps wie Adam4Adam und Jack’d, so Cedeno weiter.

    Wie Chris Callen, der unter dem Namen Kristina McLaughlin auftritt, gegenüber der Canadian Press sagte, sei Mateen schon über drei Jahre ein Stammgast im „Pulse“ gewesen. Einer seiner Bekannten, der nicht namentlich genannt werden wolle, habe Mateen schon seit 2007 gekannt. Sie hätten sich auf Gay-Dating-Apps unterhalten. „Als ich ihn in den News sah, habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich den Typen kenne!“

    Auch ein weiterer Stammgast des Clubs, Kevin West, habe mit Mateen ein Jahr gechattet. Er habe ihn am Abend des Anschlags beim Eintreten des Clubs gesehen und erkannt, berichtet die Los Angeles Times.

    „Er ist direkt an mir vorbeigegangen, und ich habe ihn mit ‚Hey‘ gegrüßt, er drehte sich um und grüßte mit ‚Hey‘ zurück“, erinnert sich West.