Flüchtlingslösungen Merkel lobt Türkei für Ausgabe von Arbeitserlaubnissen an Flüchtlinge

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Merkel lobt Türkei für Ausgabe von Arbeitserlaubnissen an Flüchtlinge

Bei ihrem Staatsbesuch in der Türkei bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Pressekonferenz nach dem Besuch eines Flüchtlingscamps in Gaziantep es als einen „sehr mutigen Schritt“ der Türkei, den syrischen Flüchtlingen Arbeitserlaubnisse auszustellen.

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(Foto: AA)

Gaziantep (nex) – Bei ihrem Staatsbesuch in der Türkei bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Pressekonferenz nach dem Besuch eines Flüchtlingscamps in Gaziantep es als einen „sehr mutigen Schritt“ der Türkei, den syrischen Flüchtlingen Arbeitserlaubnisse auszustellen.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete es als einen „sehr mutigen Schritt“ der Türkei, den syrischen Flüchtlingen Arbeitserlaubnisse auszustellen. Merkel sprach auf der gemeinsamen Pressekonferenz über das Türkei-EU-Hilfsprogramm für syrische Flüchtlinge in Gaziantep. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der Erste Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans waren ebenso zugegen. Merkel beschrieb es als einen „sehr mutigen Schritt“ der Türkei, Arbeitserlaubnisse an die syrischen Flüchtlinge auszugeben.


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„Wir haben gesehen, dass die Syrer von der Gesellschaft herzlich aufgenommen werden“, so die Bundeskanzlerin. „Die Türkei ist das Land, das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Die EU muss nun ihrerseits ebenfalls Verantwortung übernehmen.“

Merkel erklärte, es sei ihr wichtig gewesen, zu sehen, was für die Flüchtlinge getan werde und was bislang erreicht worden sei. Sie sagte, dass 120.000 Flüchtlingskinder in Gaziantep lebten und alle dank EU-Geldern zur Schule gehen würden und betonte:

„Dies ist eine sehr wichtige Arbeit. Es gibt Eltern mit behinderten Kindern, die traumatisiert sind. Ich bin überzeugt, dass in dieser Angelegenheit gute Projekte realisiert werden können.“

Am vergangenen Mittwoch erklärte Merkel, das Ziel ihres Türkeibesuchs sei, neue Einblicke in die Lebensbedingungen der syrischen Flüchtlinge zu gewinnen und ihre Bedürfnisse zu ermitteln.Die EU und die Türkei hatten sich Ende letzten Jahres auf einen Aktionsplan zur Verbesserung der Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge in der Türkei und die Intensivierung des Kampfes gegen die Menschenschmuggler am Ägäischen Meer geeinigt.

Die Türkei beherbergt mit 2,5 Millionen Syrern im Land weltweit die größte Zahl an syrischen Flüchtlingen.

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