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„Muslime erfanden Justin Timberlake“
New York: Satirische Plakatkampagne gegen Islamfeindlichkeit in der U-Bahn

Seit Beginn der Woche hängen in den New Yorker U-Bahn-Stationen Plakate, die Islamfeindlichkeit persiflieren und dabei für eine Dokumentation werben.

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(Foto: AA)

New York (nex) – Eine Reihe satirischer Plakate, die islamfeindliche Parolen aufs Korn nehmen, während sie für einen Film aus dem Jahr 2013 werben, tauchen derzeit in New York auf. Insgesamt sechs Motive wurden schwerpunktmäßig in New Yorker U-Bahn-Stationen angebracht, nachdem ein Gericht die städtische Transportgesellschaft dazu verpflichtet hatte, diese anzubringen. Zuvor war die Werbung abgelehnt worden mit der Begründung, sie verstoße gegen das geltende Verbot für politische Werbungen – eine Auffassung, der sich das Gericht nicht anschloss.

Ein Display zeigt beispielsweise die Aufschrift: „Die hässliche Wahrheit über Muslime: Muslime haben großartige Frittata-Rezepte“; andere listen „Facts“ über Muslime auf, darunter „Muslime haben das Konzept des Hospitals erfunden“; „Erwachsene Muslime schaffen mehr Push-Ups als Baby-Muslime“ oder „Muslime erfanden Justin Timberlake“ – ergänzt um den kurzen Disclaimer: „Nun, das mit dem Hospital stimmt, an den anderen beiden könnte etwas dran sein“. Die Urheber der Kampagne sind Negin Farsad und Dean Obeidallah, die auf diesem Wege ihre Dokumentation „Die Muslime kommen!“ bekannt machen wollen.

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