Ausland
    Erdogan: Die Türkei wird sich nicht vom Terror einschüchtern lassen

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan rief am Montag die Nation dazu auf, sich gegen den Terror zu vereinigen und nicht zuzulassen, von diesem eingeschüchtert zu werden. Er kritisierte den Westen für ihre "prinzipienlose" Haltung in Bezug auf Flüchtlinge und terroristische Organisationen.

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    (Archivfoto: trt)

    Istanbul (ds/aa/nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan rief am Montag die Nation dazu auf, sich gegen den Terror zu vereinigen und nicht zuzulassen, von diesem eingeschüchtert zu werden. Er kritisierte den Westen für ihre “prinzipienlose” Haltung in Bezug auf Flüchtlinge und terroristischen Organisationen.

    Erdogan sprach auf einer Konferenz des Ministeriums für Forstwirtschaft anlässlich des Internationalen Tages des Waldes und des Weltwassertages in Istanbul, und rief alle dazu auf, sich gegen den Terror zu “mobilisieren”. Er betonte, dass die Türkei ihre entschlossene Haltung in Bezug auf den Schutz der Demokratie, der Menschenrechte und Freiheiten, trotz der Terroranschläge, wahren werde.

    „Jeder sollte sicher sein, dass wir gegen den Terrorismus kämpfen, nicht die Demokratie; gegen Terroristen, nicht die Freiheit. Gegen Terroranschläge, nicht die Menschenrechte”, sagte der Präsident.

    Er fügte hinzu, dass die Türkei weiterhin neue Strategien entwickeln werde, um gegen die Terroristen zu kämpfen, und um konkrete Ergebnisse in kürzester Zeit zu erreichen, solange die Nation ihre Einheit und Solidarität schütze.

    „Dies ist das größte Gegenmittel gegen den Terrorismus”, sagte er und fügte hinzu, dass die Türkei eine der blutigsten Wellen von Terroranschlägen erlebe, sich jedoch nicht vom Terrorismus einschüchtern lassen werde.

    Präsident Erdogan kritisierte den Westen, dass dieser in Bezug auf die Flüchtlingskrise den „Test nicht bestanden” habe und nicht imstande sei, sich von Terrororganisationen wie der PKK zu distanzieren. Auch wies er auf die zweideutige Haltung Europas gegenüber den Terrorvorfällen in der Türkei hin. Der Präsident betonte konsequent, dass die Türkei bezüglich der Bekämpfung der PKK-Terroristen mehr Empathie aus den europäischen Ländern erwarte. In den letzten Monaten war die Türkei einem Anstieg von Terroanschlägen ausgesetzt, sowohl in der Hauptstadt Ankara als auch in Istanbul. Hauptziel der Anschläge waren Zivilisten und Sicherheitsbeamte.

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