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Flucht vor Terror
Diyarbakir: PKK-Mitglieder wollen aus Dankbarkeit die Füße der Soldaten küssen

In Sur sind 32 Kämpfer der PKK, die meisten von ihnen offenbar von der Terrororganisation zwangsrekrutierte Kinder, unter Lebensgefahr vor den Terroristen in die Obhut türkischer Soldaten geflohen. Die PKK soll auch schon Fahnenflüchtige erschossen haben.

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(Foto: aa)

Diyarbakir (nex) – Etwa gegen Mitternacht ergaben sich am späten Donnerstagabend 32 Kämpfer der terroristischen PKK den türkischen Sicherheitskräften und flehten die Soldaten und Polizisten um Schutz an.

Bei den meisten der Angehörigen der Terrororganisation PKK/KCK handelte es sich um Minderjährige, die offenbar nicht freiwillig als letztes Aufgebot in den Straßenkrieg gegen die türkischen Sicherheitskräfte geschickt worden waren. Offenbar gelang es den Jugendlichen unter großem Risiko, vor der Terrorzelle zu fliehen.

Während einige der 32 Personen, die sich heute Nacht ergaben, die Sicherheitskräfte um Schutz anflehten, wollten manche sogar die Füße der Soldaten und Polizisten küssen. Berichten zufolge hatten viele der in Sur (Provinz Diyarbakir) eingekesselten Terroristen auf die richtige Gelegenheit gewartet, um zu fliehen. Die Terrororganisation soll versucht haben, dies mit äußerster Härte zu verhindern. Es wird berichtet, dass erste Hinrichtungen von Fahnenflüchtigen durchgeführt worden seien, einige der Terroristen hätten zudem Selbstmord begangen. Es soll auch mehrfach zu handfesten Auseinandersetzungen unter den Terroristen gekommen sein. Während der Operation selbst wurden offenbar zwei PKK-Terroristen getötet. Es wurde gemeldet, dass die Operationen ohne Unterbrechung fortgesetzt würden.

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