Energieprojekte Turkmenistan: Ankara arbeitet an einer Partnerschaft mit Aschgabat und Baku

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Turkmenistan: Ankara arbeitet an einer Partnerschaft mit Aschgabat und Baku

Im Zeichen einer ökonomischen Partnerschaft bietet Ankara dem „Brudervolk“ in Zentralasien technologisches Know-How an und wünscht sich im Gegenzug seinen Energie-Warenkorb mit Erdgaslieferungen aus Turkmenistan zu ergänzen.

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(Foto: TCCB)
Aschgabat (eurasia/nex) – Turkmenistan und die Türkei haben politische Konsultationen in Aschgabat abgehalten, teilte das turkmenische Außenministerium am fünften Februar mit. Dabei diskutierten die Außenminister beider Turkstaaten politische, aber auch ökonomische Fragen.

Die Teilnehmer engagierten sich in einer Vielzahl von Themen, die auf der Agenda standen. Die Türkei und Turkmenistan sind daran interessiert, die Kooperation in Politik, Handel, Wirtschaft und Kultur zu intensivieren, ging aus den Konsultationen hervor.

Schließlich teilte das turkmenische Außenministerium mit, dass es künftig einen stärken Austausch mit den Amtskollegen aus der Türkei wünsche. Außerdem wurden regionale sowie internationale Herausforderungen von gemeinsamen Interesse besprochen. In diesem Zusammenhang sollen gemeinsame Projekte in den Bereichen Energie und Transport thematisiert worden sein. Genaueres gibt es bislang nicht.

Die Türkei und Turkmenistan pflegen enge historische, kulturelle und ethnische Verbindungen miteinander. Im Zeichen einer ökonomischen Partnerschaft bietet Ankara dem „Brudervolk“ in Zentralasien technologisches Know-How an und wünscht sich im Gegenzug seinen Energie-Warenkorb mit Erdgaslieferungen aus Turkmenistan zu ergänzen. Turkmenistan gehört zu den weltweit Erdgas reichsten Staaten. Bislang scheiterten Ankaras Bemühungen, Aschgabat in gemeinsame Energieprojekte, die es mit Aserbaidschan verfolgt, zu integrieren und perspektivisch via Anatolien auch den europäischen Energiemarkt zu versorgen.

 

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Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews.de

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