Start Panorama Ausland Staudamm bei Artvin Mega-Projekte Türkei: Größter Staudamm wird schon 2018 fertig

Staudamm bei Artvin
Mega-Projekte Türkei: Größter Staudamm wird schon 2018 fertig

Bereits 2018 soll der 270 Meter hohe Yusufeli-Damm bei Artvin fertiggestellt sein und anschließend fünf Prozent des türkischen Energiebedarfes decken. Das Projekt soll auch zu den größten Talsperren der Welt gehören.

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(Foto: Enerji)

Artvin (nex) – Bereits im Jahre 2018 sollen die Bauarbeiten zur Wasserkraftanlage von Yusufeli abgeschlossen sein. Am Ende soll der Damm, der in der Provinz Artvin errichtet wird, eine Gesamthöhe von 270 Metern aufweisen und damit nicht nur der größte der Türkei sein, sondern auch zu den größten Anlagen ihrer Art weltweit gehören.

Neben dem Yusufeli-Damm sollen entlang des Flusses Çoruh noch weitere zehn Staudämme gebaut werden. Der Çoruh gehört mit einer Länge von 390 Kilometern zu den längsten Flüssen der Türkei. Auch die bislang größte Talsperre der Türkei liegt am Çoruh in der Nähe von Artvin. Es handelt sich dabei um die 2012 fertiggestellte Deriner-Talsperre mit einer Staumauer, die eine Höhe von 249 Metern über der Gründungssohle aufweist.

Die Wasserkraft-Infrastruktur entlang des Çoruh bei Artvin soll am Ende in der Lage sein, etwa fünf Prozent des landesweiten Elektrizitätsbedarfs zu decken. In Anbetracht des stetig weiter wachsenden Energiebedarfes der türkischen Bevölkerung und der immer noch hohen Abhängigkeit des Landes von Energieimporten soll das Dammprojekt nach Vorstellung der Regierung einen wichtigen Pfeiler im Zuge der Diversifizierung des türkischen Energieportfolios darstellen.

Bereits 2012 betonte Akif Özkaldı, der Generalmanager der Staatlichen Wasserbehörde (DSİ), im Rahmen der damaligen Feierlichkeiten zur Unterzeichnung der Verträge zum Damm- und Wasserkraft-Projekt, dass es sich bei der Wasserkraft um eine saubere, günstige und erneuerbare Energiequelle handle. Umwelt- und Forstminister Veysel Eroğlu ergänzte, dass der Bau des Dammsystems außerdem komplett mit heimischen Ressourcen, Ingenieuren und Bauunternehmern bewerkstelligt werden solle.

 

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