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U-19-Skandal
Hannover 96: Deutsch-türkischer Nachwuchskicker Enis B. und Gang nach geplantem Spielhallen-Raub suspendiert

Drei Fußballer der U-19-Mannschaft von Hannover 96 wollten in Lauenau eine Spielhalle überfallen. Sie nahmen im letzten Moment von der Tat Abstand.

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(Foto: Youtube/Screenshot)

Hannover (nex) – Ob sie mit dem erbeuteten Geld der abstiegsbedrohten ersten Mannschaft ihres Vereins Hannover 96 zu einer Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga verhelfen wollten, ist ungewiss. Fest steht jedoch, dass drei junge Männer aus der U-19-Mannschaft der Niedersachsen vorerst keinen Fuß mehr auf den Rasen bekommen werden.

Der „Bild“ zufolge sollen die Nachwuchstalente Marcel L., Mohamad D. und Enis B. einen Überfall auf ein Automatencasino in Lauenau bei Hannover geplant haben. Sie hätten dafür bereits ein Autokennzeichen gestohlen und auf das Auto eines ihrer Väter montiert. Allerdings sollen sie dieses im Halteverbot geparkt haben, sodass dieses der Polizei auf Grund zweier unterschiedlicher Kennzeichen aufgefallen wäre.

Im Auto seien zudem, so „Bild“, Sturmhauben und eine Gaspistole gefunden worden. Das Abenteuer dürfte für die Möchtegern-Gangster allerdings glimpflich enden. Sie hatten, möglicherweise bevor sie eine unmittelbare Ausführungshandlung zum geplanten Raub setzen konnten, aus freien Stücken ihren Tatentschluss wieder aufgegeben und waren unverrichteter Dinge wieder umgekehrt.

Bei der Vernehmung vor der Polizei offenbarten sie ihren ursprünglichen Tatplan. Bis zur Klärung der Angelegenheit wurden sie von ihrem Verein jedoch vorerst suspendiert. Die Tatvorwürfe des Kennzeichendiebstahls und der Urkundenfälschung stehen nach wie vor im Raum. Was den versuchten Raub anbelangt, wird zu klären sein, wie weit sie mit der Ausführung ihres Plans tatsächlich bereits gekommen waren.

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