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Deutsche Bank: Zahlungskapazität reicht für den Zinsendienst

Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist nach Gerüchten über Engpässe bei den Bargeldbeständen ins Trudeln geraten. Nun will der Konzern beruhigen.

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(Foto: dts)

Frankfurt/Main (dts) – Die Deutsche Bank hat nach dem dramatischen Absturz ihres Aktienkurses Details über ihre Zahlungskapazität veröffentlicht. Für die Zinskupons auf Additional Tier 1 (AT1)-Wertpapiere stünden 2016 geschätzt rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Dies reiche aus, um die AT1-Zinskupons von rund 0,35 Mrd Euro am 30. April 2016 zu bedienen.

Die geschätzte pro-forma Zahlungskapazität 2017 werde rund 4,3 Milliarden Euro ohne Berücksichtigung des operativen Ergebnisses 2016 betragen. Dies beruhe unter anderem auf einem erwarteten positiven Effekt von rund 1,6 Milliarden Euro durch den Abschluss des Verkaufs der 19,99-Prozent-Beteiligung an der Hua Xia Bank und weiteren HGB 340e/g Reserven von rund 1,9 Milliarden Euro, die zur Verfügung stünden, um gegebenenfalls zukünftig auftretende Verluste zu kompensieren. Die endgültige AT1-Zinszahlungskapazität werde aber erst von den operativen Ergebnissen des Jahres 2016 und der Entwicklung anderer Reserven abhängen, so die Deutsche Bank.

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