Start Kultur Film Darth Vader ist schwarz US-Talkmasterin: Star-Wars ist rassistisch

Darth Vader ist schwarz
US-Talkmasterin: Star-Wars ist rassistisch

US-Moderatorin Melissa Harris-Perry hat in einer Talkshow bekannt, Star Wars „gemischte Gefühle“ entgegenzubringen – sie sieht darin rassistische Stereotype.

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Los Angeles (nex) – Melissa Harris-Perry, Talkmasterin des US-amerikanischen TV-Senders MSNBC, hat sich am Samstag den Unmut der Star-Wars-Fangemeinde zugezogen, als sie angedeutet hatte, die Saga würde rassistische Stereotype verbreiten. „Ich habe gemischte Gefühle – positive, negative und andere – bezüglich Star Wars. Ich habe den gesamten Tag damit verbracht, über diese Darth-Vader-Geschichte zu sprechen“, erklärte Harris-Perry in einer Sendung. „Es gab den Teil, als er noch komplett schwarzer Typ war, dessen Name ursprünglich James Earl Jones war“, erklärte die Moderatorin weiter. „Während er schwarz war, war er schrecklich und böse, fürchterlich und hat weißen Menschen die Hände abgeschnitten, und er hat seinen Sohn verleugnet. Aber sobald er seinen Sohn annahm, ist er gut geworden, nahm seine Maske ab und war weiß – ja, ich habe diesbezüglich einige Gefühle.“

Gänzlich anders sahen dies noch unmittelbar nach der Veröffentlichung des Trailers zu „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ im Oktober einige Unentwegte, die dem „Hollywood Reporter“ zufolge gegen die „anti-weiße“ Ausrichtung des Films protestierten und sogar einen Hashtag auf Twitter schufen, über den sie andere Rassisten dazu bewegen wollten, die neue Episode zu boykottieren. Der dunkelhäutige Stormtrooper John Boyega und der jüdische Regisseur J.J. Abrams wurden dabei zum Stein des Anstoßes. Der Shitstorm versiegte allerdings schnell, nachdem er unter twitter-affinen Star-Wars-Fans auf energische Gegenwehr stieß.

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