Mavi Marmara Türkei: Regierungssprecher dementiert Gerüchte um ein beschlossenes Abkommen mit Israel

Mavi Marmara
Türkei: Regierungssprecher dementiert Gerüchte um ein beschlossenes Abkommen mit Israel

Celik: "Es gibt bis dato keine Übereinkunft mit Israel. Es wurden keine Abkommen unterzeichnet."

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(Foto: AA)

Ankara (nex) – Ömer Celik, Parteisprecher und stellvertretender Leiter der AKP dementiert Gerüchte um ein beschlossenes Abkommen mit Israel. Der Parteisprecher der AKP, Ömer Çelik, hat sich nach der Vorstandssitzung der AKP zu den Gerüchten über ein Abkommen mit Israel geäußert.

“Es gibt bis dato keine Übereinkunft mit Israel. Es wurden keine Abkommen unterzeichnet.”

Seit dem Übergriff der israelischen Armee auf die Mavi Marmara im Jahre 2010 – als acht türkische Staatsbürger und ein türkischstämmiger US-Amerikaner getötet und 40 Aktivisten verletzt wurden – sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel auf einem Tiefpunkt angelangt.

“In Folge der Ereignisse von damals hat die Türkei drei Bedingungen aufgestellt, um eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel anzugehen. Diese sind: Entschuldigung, Entschädigung und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Gazastreifen”, so Çelik.

Çelik bestätigte die Erfüllung der ersten Forderung. Netanjahu hatte sich persönlich bei dem damaligen Ministerpräsidenten Erdogan telefonisch für den Vorfall entschuldigt. Über die Entschädigung und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Gazastreifen jedoch seien noch keine Übereinkünfte erzielt worden, so der Sprecher und stellvertretender Leiter der AKP. Solange diese nicht erfüllt werden, könne von einer Fruchtung der Verhandlungen nicht die Rede sein.

 

 

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