Verhinderter Suizid Türkei: Erdoğan verhindert Selbstmord auf der Bosporusbrücke

Verhinderter Suizid
Türkei: Erdoğan verhindert Selbstmord auf der Bosporusbrücke

Durch ein beherztes Vorgehen ist es dem türkischen Präsidenten Erdoğan gelungen, einen Selbstmord auf der Bosporusbrücke in Istanbul zu verhindern. Nach einem Gespräch mit dem Präsidenten ließ der verzweifelte Familienvater von seinem Vorhaben ab, sich durch einen Sprung das Leben zu nehmen.

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Istanbul (nex) – Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Freitag einen Selbstmordversuch auf der Bosporusbrücke verhindert. Wie die Tageszeitung „Daily Sabah“ berichtet, war ein Mann in suizidaler Absicht auf die Bosporusbrücke geklettert, als gerade der Konvoi des türkischen Staatspräsidenten vom Freitagsgebet auf der asiatischen Seite der Stadt gefahren kam. Erdoğan ließ den Konvoi anhalten und Mitarbeiter seines Stabes das Gespräch mit dem verzweifelten Mann suchen, der aus Siirt, dem Heimatort der Ehefrau des Präsidenten stammt und nach eigenen Angaben in den Tod springen wollte, weil es ihm nicht erlaubt sei, seine Kinder zu sehen.

Als er merkte, dass Präsident Erdoğan selbst zugegen war, ließ er von seinem Vorhaben ab und ersuchte darum, mit diesem sprechen zu können. Erdoğan griff in Gegenwart des Mannes zum Telefon, um persönlich gegenüber den Behörden anzuordnen, sich den Fall noch einmal anzusehen. Der Mann, Vezir Ç., ließ daraufhin von seinen Suizidplänen ab.

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